Fußball

BSV Einheit Frohburg betritt die Landesklasse-Bühne – mit großen Sorgen

Freuen sich auf die Saison, die am Sonntag mit dem Spiel gegen SG Rotation Leipzig 1950 beginnt: die Kicker des BSV Einheit Frohburg.

Freuen sich auf die Saison, die am Sonntag mit dem Spiel gegen SG Rotation Leipzig 1950 beginnt: die Kicker des BSV Einheit Frohburg.

Frohburg. Der Vorhang öffnet sich für die Premiere, Fußball-Landesklasse-Aufsteiger BSV Einheit Frohburg betritt am Sonntag um 15 Uhr als Gast der SG Rotation Leipzig 1950 eine neue Bühne. Ob sich das Parkett in dieser Liga Nord als glatt erweist, werden die kommenden Monate zeigen.

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Nach dem Verzicht vor vier Jahren haben sich die Wyhrastädter nun also getraut, die durch das Double ein Stück weit leichter gemachte Entscheidung war wohl überlegt, die Vorbereitung auf die spannende Herausforderung dem Anlass angemessen. Der 2:0-Generalprobe-Erfolg im Landespokal bei zuletzt im Vorderfeld der West-Staffel gelandeten Oberlungwitzern dürfte dem Selbstvertrauen des BSV keineswegs geschadet haben.

Zehn Mann fehlen

Vor der Auftaktbegegnung an der Delitzscher Straße gegen einen seit fünf Serien auf SFV-Ebene mitmischenden Kontrahenten lässt Einheits Spieler-Präsident Andre Spranger seine Gedanken kreisen, welche mit mehr Problemen als gewünscht behaftet sind. Denn der Frohburger Kader ist momentan extrem ausgedünnt, mindestens zehn Mann werden dem Neuling im Norden der Messestadt nicht zur Verfügung stehen. Silvio Kruggel, Toni Frank, Matthias Wiese, Christopher Ussat und Robert Eck sind im Urlaub oder aus anderen privaten Gründen nicht vor Ort. Sebastian Zschalich geht beruflichen Verpflichtungen nach, Danny Pyrdek wird von einer hartnäckigen Leistenverletzung gepiesackt, Max Stock hütet das Krankenbett, Anton Weitzmann muss noch bis Ende des Monats auf seinen mit der Spielberechtigung für den Herrenbereich verquickten 18. Geburtstag warten.

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Etwas völlig anderem fiebert der Vereinsvorsitzende selbst entgegen, nämlich seinem eigenen PCR-Test. Sollte der positiv ausfallen, fällt sein Mitwirken ebenso flach. Verbunden mit der Hoffnung, beim Training am Dienstag wenigstens niemanden angesteckt zu haben. Aktuell umfasst das BSV-Aufgebot 13 einsatzfähige Akteure, darunter zwei Torhüter. Laut Spranger kommt eine Spielabsetzung nur in Betracht, wenn sich noch mehr Spieler ins Lazarett abmelden sollten. Grundsätzlich wolle man antreten, wobei halt bereits zum Auftakt die Unterstützung der zweiten Mannschaft erforderlich sein wird.

Kampfansage in Richtung des Konkurrenten

„Dass im August Leute fehlen, ist mit Sicherheit normal. Eventuell hat der Gegner ähnliche Sorgen, mal schauen. Bei Rotation scheint jüngst auch nicht alles ganz glatt verlaufen zu sein, sie haben nur drei Testpartien absolviert, hatten im Pokal ein Freilos, sind vielleicht noch gar nicht im Vollgasmodus.“ Der Einheit-Chef schickt eine Kampfansage in Richtung des Konkurrenten: „Auf jeden Fall werden wir vollste Konzentration und absolute Einsatzbereitschaft in die Waagschale werfen. Ich sehe uns trotz aller Widrigkeiten definitiv nicht chancenlos, wir wollen unbedingt etwas Zählbares mitnehmen. Die kommenden Wochen dürften in personeller Hinsicht kaum einfacher werden, deshalb duldet die Punktejagd keinen Aufschub.“

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