Fußball – Nordsachsenliga

Chancen hüben wie drüben: Beilrode gewinnt Derby gegen starke Schildauer

Die Partie in Beilrode war hart umkämpft. Hier schenken sich Schildaus Niklas Szesny und Beilrodes Philipp Pohle (rechts) nichts.

Die Partie in Beilrode war hart umkämpft. Hier schenken sich Schildaus Niklas Szesny und Beilrodes Philipp Pohle (rechts) nichts.

Beilrode. Ein Remis wäre gerecht gewesen in diesem Derby zwischen Beilrode und Schildau. Am Ende aber setzten sich die Platzherren nach einem intensiven Kampf mit einem knappen 2:1 durch und sicherten sich so erneut drei Punkte. Für Schildau fühlt sich diese knappe Niederlage wie eine herbe Klatsche an, zumal Trainer Falko Simmank überzeugt war, dass seine Jungs auf Grund des Spielverlaufes hätten gewinnen sollen. Er haderte mit der Leistung von Schiedsrichter Denny Werner aus Eilenburg. „Meine Jungs wissen gar nicht, weshalb sie nun erneut verloren haben“, erklärte er.

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Bereits in Minute zwei warteten die Gäste mit einer ersten Chance auf, die Lux jedoch zur Ecke abwehrte. Während sich die Platzherren gewohnt kämpferisch aber ein wenig zu verkrampft präsentierten, sah das Zusammenspiel der Schildauer flüssiger und gefälliger aus. Chancen gab es auf beiden Seiten, wenn sich die Gäste auch ein leichtes Übergewicht erkämpften. Dennoch waren es die Beilroder, die den ersten Treffer für sich verbuchen konnten. Der gelang Johannes Milich in der 33. Minute nach starker Vorarbeit vom agilen Blüher.

Trainersohn auf „falscher“ Seite

Die Gäste ließen nicht locker, drangen auf den Ausgleich, der ihnen in der 41. auch durch Felix Otto gelang. Mit dem Remis ging es in die Pause, aber schon jetzt war klar, beide Mannschaften wollten mehr. Und genau so liefen sie auch in Halbzeit zwei auf. FSV-Trainer Andreas Wenzel brachte mit Schrinner und Wedehase neue und frische Kräfte, die beide immer für einen Treffer gut sind.

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Doch erstmal tauchten die Gäste gefährlich vorm Lux-Gehäuse auf. In letzter Sekunde konnte Youngster Philipp Pohle den Ball noch von der Linie kratzen und hielt die Partie offen. Nach 75 Minuten gelang dem eingewechselten Wedehase nach super Vorarbeit von Richard Simmank – Sohn von Schildaus Trainer Falko Simmank – der Führungstreffer.

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Doch die Gäste steckten nicht auf, kämpften weiter, hatten drei Minuten vor Ende der Partie bereits den Torjubel auf den Lippen. Der Ausgleich fiel, mit ihm aber auch der Pfiff von Schiedsrichter Werner – bei Schuberts Kopfballrücklage hatte der Ball bereits die Torauslinie überschritten. So blieb es beim knappen Sieg für die Platzherren.

FSV Beilrode: Lux – Kralle, Kleinlein, Wenzel (46. Schrinner), Möbius, Pohle, Milich, Blüher, Harm (63. Simmank), Weber (46. Wedehase), Angermann (84. Förster); TSV Schildau: Pfeiffer – Schubert, Heuer, Elbe, Elschner (76. Rohrbach), Graß (46. Sablottny), Fabritius, Mittag, Otto, Szesny, Gremmels (58. Gremmels); Tore: 1:0 Milich (33.), 1:1 Otto (42.), 2:1 Wedehase (75.); Schiedsrichter: Denny Werner (Eilenburg); Zuschauer: 127

Von Eileen Jack

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