Regionalliga Nordost

Chemie-Coach Jagatic will gegen den BAK einen Berliner Rausch verhindern

Chemie Leipzig Trainer Miroslav Jagatic will auch gegen den Berliner AK punkten.

Chemie Leipzig Trainer Miroslav Jagatic will auch gegen den Berliner AK punkten.

Leipzig. Er mag solche Aufgaben wie am Samstag. Seiner Mannschaft und dem treuen Anhang geht es ebenso. Miro Jagatic, Trainer des Regionalligisten Chemie Leipzig, ist voller Vorfreude auf das Duell mit dem Spitzenreiter. Mit der weißen Weste von fünf Siegen aus fünf Spielen sowie 8:1 Toren kommt Tabellenführer Berliner AK 13 Uhr nach Leipzig-Leutzsch.

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„Wir spielen gegen ein wirkliches Spitzenteam, haben absolut nichts zu verlieren. Und trotzdem rechnen wir uns etwas aus“, sagt der 46-Jährige, der den BAK in Erfurt beobachtet und von allen anderen Partien der Hauptstädter ausführliches Videomaterial gesichtet hat. „In Erfurt hatten sie ganz schön Respekt. Der BAK ist ein Team, bei dem in dieser Saison die Mannschaft der Star ist. Sie treten als Einheit auf. Das war in der Vergangenheit nicht immer so. Wir müssen dafür sorgen, dass sie sich nicht in einen Rausch spielen.“

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Erst ein BAK-Gegentor zuletzt beim 2:1 gegen Cottbus ist schon eine Ansage – das sieht Jagatic nicht anders. „Wir haben aber auch Phasen beobachtet, in denen sie nicht ganz so dominant waren.“ Die schweren Auswärtsspiele gewann der BAK beim BFC und in Erfurt 1:0.

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Erst BAK dann Derby

Auch wenn es ein komplett anderes Spiel wird als zuletzt in Meuselwitz, so hat Chemie doch gern den Schwung des Last-Minute-Sieges beim ZFC mit in die Trainingswoche genommen. Dank des Dreiers in der Nachspielzeit in Zipsendorf liege die BSG mit sieben Zählern als Tabellen-Zehnter im Punkte-Soll. Das Tor entsprang aus einem Konter nach einer gegnerischen Ecke. Am Freitag lässt Jagatic noch einmal Standards trainieren, um den Favoriten womöglich nach einem ruhenden Ball zu überraschen.

Chemie stand im August gegen Altglienicke vor einer ähnlich schweren Aufgabe und verlor erst am Ende 1:2, als der Gegner noch einmal Top-Qualität von der Bank brachte. Jagatic schwört Stein und Bein, unter der Woche keinen einzigen Gedanken ans Pokalderby am Sonntag kommender Woche gegen Lok Leipzig verschwendet zu haben. "Da werfe ich gern drei Euro ins Phrasenschwein. Aber ich denke wirklich nur ans nächste Spiel. Wir haben jetzt den BAK vor der Brust, da ist das Derby noch weit weg."

Die Chemie-Fans dürfen eine Woche vorausdenken, geht es doch darum, sich ein Ticket zu sichern. Bis Freitagabend läuft der Vorverkauf für Dauerkarteninhaber und Vereinsmitglieder. Nach dem BAK-Spiel öffnet sich am Samstag um 15 Uhr eine Kasse für den freien Verkauf. Danach dürften die 4500 Heimtickets weg sein.

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