Fußball-Regionalliga

Chemie-Leipzig-Resümee nach neun Spielen: „Antwort auf dem Platz gegeben“

Alexander Bury – hier nach dem letzten Heimsieg gegen Jena – steht am Samstag gegen Hertha II nach seinem Infekt wohl wieder im Kader, auch wenn es sicher noch nicht für 90 Minuten reicht.

Alexander Bury – hier nach dem letzten Heimsieg gegen Jena – steht am Samstag gegen Hertha II nach seinem Infekt wohl wieder im Kader, auch wenn es sicher noch nicht für 90 Minuten reicht.

Leipzig. Berlin ist das Sehnsuchtsziel aller, die es mit dem deutschen Fußball halten. Insofern traumwandeln die Fans der BSG Chemie Leipzig durch die nächsten Wochen. Zwar nicht im DFB-Pokal, sondern weiter in der Regionalliga Nordost. In die Hauptstadt fährt man auch nicht immer, manchmal kommt Berlin auch in den Alfred-Kunze-Sportpark. Hertha, Tennis Borussia und BFC Dynamo heißen die nächsten Heimspielgäste der Chemiker. Zwischendurch geht es noch zur Viktoria aus der Hauptstadt. Zum Auftakt der Berliner Wochen gastieren die Hertha-Bubis von Trainer Ante Covic an diesem Samstag (13 Uhr) im Alfred-Kunze-Sportpark.

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Blick in den Rückspiegel? „Fokus liegt auf den nächsten Wochen“

Die bezahlten zuletzt gegen Energie Cottbus ordentlich Lehrgeld, mit dem 0:5 waren die Blau-Weißen gegen das Team von Pele Wollitz noch gut bedient. „Es wichtig solch eine Niederlage in den jungen Jahren zu erleben“, sagte Covic. Dass die Lehren daraus nicht zu umfangreich waren, hofft BSG-Trainer Miro Jagatic. Dessen Team ist gerade dabei, sich nach der 0:3-Derbyniederlage in Probstheida am eigenen Schopf aus dem Schlamassel zu ziehen. Chemie hatte bereits die knappe Derbyniederlage im Pokal gut weggesteckt. „Lok ist abgehakt. Der Fokus liegt komplett auf den nächsten Wochen“, sagt Jagatic.

Dass der Chemie-Coach den in Probstheida verbliebenen Punkten nicht nachtrauern muss, haben sie sich in Leutzsch erarbeitet. Gegen Lok ging eine Serie von fünf Siegen in Folge zu Ende. Trauer oder Erleichterung? „Das ist kein Thema für uns, da reden andere drüber. Das muss nicht zerredet werden, finde ich“, sagt Jagatic, der stolz auf die bisherige Saison seines Teams blickt, das mit 16 Punkten nur einen Zähler Rückstand auf Platz drei hat.

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Zwischenfazit des Trainers: „Das ist Wahnsinn“

Deshalb fällt das Zwischenfazit, dass der Trainer eigentlich nach zehn Spielen – also am kommenden Wochenende – ziehen wollte, karg aus: „Wenn man sieht, was wir bisher gezeigt haben, dann spricht das schon für sich. Das ist Wahnsinn. Für ein Resümee haben wir bereits auf dem Platz die Antwort gegeben.“

Wie für eine Bundesligareserve üblich, kommt mit der Hertha eine Wundertüte nach Leipzig. Wer aus dem Bundesligakader mit in den AKS fährt, lesen die Leipziger erst am Samstag auf dem Spielberichtsbogen. Weil Topscorer Ensar Aksakal an einer Bänderverletzung laboriert, werden die Augen auf die rechte Außenbahn der Hertha gerichtet sein. Dort wirbelt Instagram-Millionär Nader El-Jindaoui, der letzte Saison für den Berliner AK 14 Tore schoss. Bei der Hertha ist El-Jindaoui nach zwei Verletzungen zu Saisonbeginn noch nicht in Fahrt gekommen, steuerte zwei Tore bei.

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Jagatic attestiert den blutjungen Hauptstädtern eine brillante technische Ausbildung und ein gepflegtes Kurzpassspiel. Stärken, die sich die Chemiker am Wochenende auch wieder von Alexander Bury erhoffen. Der Mittelfeldmotor ist nach überstandener Grippe langsam ins Training eingestiegen, für 90 Minuten wird es nicht reichen. Deshalb vertraut Jagatic auf breite Schultern: „Andere haben die Rolle von Alex übernommen. Wir leben vom Kollektiv, das ist das, was uns diese Saison stark macht.“

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Von Leon Heyde

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