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DFB-Pokalfinale

Choreos und Pyro: So wurde das Olympiastadion in Rot und Weiß gefärbt

Tausende Leipziger Fans feuern Ihr Team im Berliner Olympiastadion an.

Tausende Leipziger Fans feuern Ihr Team im Berliner Olympiastadion an.

Leipzig. Das DFB-Pokalfinale. Ein Fest des Fußballs und der Fangesänge. Denn nicht nur für die Kicker auf dem Rasen ist das Spiel in Berlin etwas ganz besonderes – auch für die Fanclubs der jeweiligen Vereine ist es die größte Bühne im deutschen Fußball. Gigantische Choreografien und eine elektrisierende Atmosphäre gehören bei dem Spektakel einfach dazu und auch die Anhänger von RB Leipzig und dem SC Freiburg wollten zur Bildgewalt des Finales ihren Teil beitragen.

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Schon auf dem Weg ins Olympiastadion hatten sich die Fanclubs nicht lumpen lassen und eine sehenswerte Show geliefert. Während RB Leipzig auf ein großes Fanfest am Hammarskjöldplatz setzte, marschierten die Freiburger vom Theodor-Heuss-Platz zum Stadion und färbten die Straßen in roten Rauch.

Pünktlich zur Mannschaftsaufstellung der Breisgauer präsentierten die SCF-Fans zwei gigantische Banner. „Einzigartiger Verein. So wie du soll Fußball sein“, war in einem rot-weißen Meer aus Fahnen zu lesen. Zumindest die Farben teilen sich die Baden-Württemberger mit dem Vertretern aus Sachsen. Diese hatten – wie bereits bei den beiden letzten Teilnahmen im Finale – erneut den Gästebereich zugewiesen bekommen, der für das offene Dach am Olympiatorbogen bekannt ist. Die Leipziger ließen den linken Bereich in roten und den rechten Teil in weißen Fahnen erstrahlen und präsentierten in gigantischen Lettern den Schriftzug: „Rasenballsport Leipzig“.

Die vielleicht beeindruckenste Choreografie fand jedoch beim Einlaufen der Mannschaften auf dem Rasen statt. Zwei riesige Banner mit den Stars der Teams neben ihren jeweiligen Logos wurden zusammen mit einem XXL-Pokal auf dem Rasen ausgerollt. Hinzu kam eine Friedensbotschaft in Richtung Ukraine: „Let Peace win“.

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Unter lautstarken Gesängen und Trommelschlägen aus beiden Kurven wurde anschließend das 79. Pokalfinale angepfiffen. Doch während die Lautstärke aus dem Gästebereich immer wieder abebbte, schallten ohne eine einzige Pause die Fangesänge aus den SCF-Blöcken – die den Klang-Vorteil des geschlossenen Dachs zu ihrem Vorteil nutzten.

In der 16. Minute wurde der Gesang beider Lager von einer Durchsage bei Weitem überschallt: „Liebe Fans aus Freiburg. Bitte unterlassen Sie das Abbrennen von Pyrotechnik und Bengalos. Denken Sie an den stürmischen Wind und auch die Kinder heute Abend im Stadion“, so der Stadionsprecher. Das hielt die Süddeutschen jedoch nicht ab, nur vier Minuten später beim Treffer zum 1:0 ihrer Helden erneut zu zündeln.

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