Fußball

Coach Georgi will Abwehr knacken: Radefelder SV gastiert bei der SG Taucha

Der Radefelder Alexander Kaiser (links) verliert hier bei der 2:4-Niederlage in Dresden den Zweikampf mit dem Laubegaster Tim Oliver Pohle (rechts).

Der Radefelder Alexander Kaiser (links) verliert hier bei der 2:4-Niederlage in Dresden den Zweikampf mit dem Laubegaster Tim Oliver Pohle (rechts).

Radefeld. Am Samstag um 14 Uhr tritt der Radefelder SV 90 bei der SG Taucha 99 an, die als Vierter der Sachsenliga bereits 29 Punkte gesammelt hat. Maik Georgi, seit einer Woche der neue Coach des Tabellenneunten (20 Pkt.), hat inzwischen drei Trainingseinheiten seiner neuen Mannschaft geleitet und einen guten Eindruck gewonnen. „Das Team ist als Aufsteiger aus der Landesklasse eine eingeschworene Truppe und funktioniert intern sehr gut“, erklärte der 34-jährige Zwenkauer.

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Außerdem hofft Georgi, das der bisher beste Radefelder Stürmer Steven Hache wieder dabei ist. Der steht mit sieben Saisontoren auf Platz sechs der Landesliga-Torjägerliste und fehlte bei der unglücklichen 1:3-Heimniederlage gegen den SSV Markranstädt aus einem ganz besonderen Grund. „Er ist Vater geworden“, erzählte SV-Vizepräsident Jürgen Weber.

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„Hache hat aber diese Woche wieder mittrainiert“, freute sich Trainer Maik Georgi, der mit dem sechsfachen Torschützen Patrick Böhme ein weiteres Stürmer-Ass im Ärmel hat. Auf genauso viele Treffer wie Steven Hache ist bisher auch der beste Tauchaer Torschütze Nico Brehm gekommen. Gastgeber Taucha könnte allerdings ein wenig anschlagen sein, denn letzten Sonntag kassierte die SG beim VfB Fortuna Chemnitz mit dem 1:2 die dritte Niederlage der laufenden Saison.

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Georgi: „Liebäugeln mit einem Punkt“

Das letzte Spiel gegen Radefeld gewann Taucha am 15. März 2022 zuhause mit 4:0. Dabei handelte es sich aber nur um ein Freundschaftsspiel. Wichtig für Chefcoach Georgi wird sein, mit welcher Taktik er die starke Abwehr der Gastgeber knacken kann. Denn in den bisherigen 14 Punktspielen kassierte das Team von Trainer Marcus Jeckel nur zwölf Tore und gehört damit zu den besten drei Mannschaften in dieser Spielklasse.

Ganz im Gegensatz zum Radefelder SV 90, der schon 26 Gegentreffer kassiert hat. Das dürfte also die größte Baustelle von Coach Georgi sein. „Wenn wir alle Mann an Deck haben, liebäugeln wir schon mit einem Punkt“, sagt Vereinsvize Jürgen Weber, der das Gastspiel in Taucha vor Ort verfolgen will. Der neue Radefelder Trainer hat am Samstag eine weitere Anreise als sein Team. Er wohnt zusammen mit seiner Frau in Zwenkau und muss bis Taucha rund 34 Kilometer fahren, während seine Mannschaft nur 16 Kilometer zurücklegt.

Georgi hat übrigens schon als Spieler reichlich Fußballerfahrung gesammelt. Er war in der 3. Liga für Aue am Ball und kickte unter anderem auch für Magdeburg, Halberstadt, Nordhausen und zuletzt für Zwenkau. Auch auf der Verteidiger-Position. Und das sollte eine gute Voraussetzung sein, um am Samstag in Taucha bestehen zu können.

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