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American Football

Coaches, Spieler, Verantwortung: Neue Substanz für die Leipzig Kings

Headcoach Frederick Armstrong formt bei den Leipzig Kings sein Team.

Headcoach Frederick Armstrong formt bei den Leipzig Kings sein Team.

Leipzig. Eine solide Organisation, unter diese Überschrift könnte die ELF-Saison für die Leipzig Kings wohl gestellt werden. Das Team und das „Drumherum„ soll gedeihen, um den professionalisierten Football in der Messestadt und ganz Mitteldeutschland zur Entfaltung kommen zu lassen. Geladen haben die Kings die Medienvertreter ins noble Penta Hotel. Dort präsentieren sie die Pläne für die anstehende Saison.

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Headcoach Fred Armstrong nennt die Offseason „einen Segen“. Bei dem Trainer, der Football lebt, heißt das vor allem, Zeit, sein neues Team aufzubauen, und zwar nach den eigenen Wünschen. Das Team wurde an den Ideen der Trainer ausgerichtet. Er habe ein gutes Gefühl bei dem Kader, das mit dem neuen Quarterback Jordan Barlow antreten wird. Die erhöhte Konkurrenzsituation zeigt sich insbesondere bei den deutschen Spielern, die nun noch stärker gezwungen seien, sich teamintern und ligaweit durchzusetzen. Sie müssten den Anspruch entwickeln, die Last des Teams zu tragen, so der Cheftrainer. Ein Vorbereitungsspiel in Wien bot bereits Gelegenheit, die Rollenfindung voranzutreiben.

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Dabei können sich die Kings erneut auf Fred Armstrong und seine Qualitäten in der Menschenführung verlassen. In sein Trainerteam hat der Amerikaner nun zwei erfahrene Coaches integriert. John Booker, der neue Offensive Coordinator, und Richard Kent, der die Defense anleitet, schauen beide auf diverse Stationen als Spieler und Trainer zurück und sehen einen großen Wert darin, dass sie auf sehr unterschiedliche Leistungsniveaus getroffen sind. So haben die weltweit herumgekommenen Football-Enthusiasten einen guten Blick, um mit dem heterogenen Kings-Kader umzugehen. Das Miteinander dürfte wieder eine große Stärke der Leipziger Mannschaft werden.

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Vertrauen in die Fans

Weiter dazu beitragen wird als „Operations Manager“ Linda Coe, die auf und neben dem Platz ihre Qualitäten Spielern und Coaches zugute kommen lässt. Die in Oklahoma in den USA aufgewachsene Wahl-Leipzigerin kann das deutsche Sprachrohr der Trainer auf dem Feld sein. Mit leuchtenden Augen berichtet sie erzählt sie von Stadionbesuchen im College Football in den Staaten. Die Kings werden ein Teil dieser Riesenevents übernehmen und kündigen mindestens eine „Tailgate-Party“ an, eine Einstimmung auf das Heimspiel rund ums Stadion.

Möglich wird das, weil das Bruno-Plache-Stadion, wo die Kings am 4. Juli die Stuttgart Surge empfangen, der jungen Franchise neue Möglichkeiten eröffnet. Die Stadionfrage veranlasst Coach Armstrong zwar, in aller Deutlichkeit seinen Ärger auszudrücken, dass in der Stadt Leipzig bisher keine Lösung für eine dauerhafte Heimspielstätte der Kings ermöglicht wurde. Andererseits sind es die Fans, in die Armstrong volles Vertrauen hat, die ihn immer wieder positiv überrascht haben. Sie können das erste Heimspiel am 12. Juni in Dessau-Roßlau verfolgen, jedes Ticket kostet 15€ und kann über Ticketmaster im Vorverkauf erworben werden. Dort wird sich zeigen, welche Früchte die Arbeit der Leipziger Footballer diese Saison hervorbringen kann.

Von Julius Schilling

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