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Fußball

Daniel Grönitz tritt beim Döbelner SC die Nachfolge von Ulrich Löser an

Am Montag wurde beim Döbelner SC mit Daniel Grönitz der neue Leiter des Fußball-Nachwuchszentrums (DNZ) präsentiert.

Am Montag wurde beim Döbelner SC mit Daniel Grönitz der neue Leiter des Fußball-Nachwuchszentrums (DNZ) präsentiert.

Döbeln. Am Montagnachmittag wurde beim Döbelner SC der neue Leiter des Fußball-Nachwuchszentrums (DNZ) offiziell präsentiert. Vereinspräsident Thomas Kolbe stellte den 34-jährigen Daniel Grönitz vor, der die Nachfolge von Ulrich Löser antreten wird. „Er ist bei uns hauptamtlich tätig und beginnt am 1. September“, erklärte Kolbe. Löser, der im Besitz der B-Lizenz des Deutschen Fußball-Bundes ist und langjährige Erfahrungen als DFB- Stützpunkttrainer im Nachwuchsbereich gesammelt hat, geht in diesem Jahr in Rente.

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Grönitz, der aus Großdeuben bei Leipzig kommt, begann seine aktive Laufbahn als Fußballer 1996 beim Nachwuchs von Kickers Markkleeberg. Von 2012 bis 2020 war er Trainer und Nachwuchsleiter beim SV Eintracht Leipzig Süd. Der gelernte Bürokaufmann studierte später unter anderem Sport und arbeitete zwei Jahre als Sportlehrer in Leipzig, bevor er mehrere Jahre für einen großen Immobilienkonzern tätig war.

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„Als Nachwuchsleiter und Trainer habe ich bisher immer nur nebenberuflich gearbeitet“, sagt Grönitz. „Als ich das Stellenangebot vom Döbelner SC gesehen habe, habe ich mich um den Jahreswechsel herum mit Thomas Kolbe getroffen. Wir haben Ideen zusammengetragen und festgestellt, dass wir beide das Gleiche wollen. Anschließend habe ich mich bei der Abteilungsleitung mit meinen Konzept vorgestellt. Im März habe ich mich dann entschieden, nach Döbeln zu gehen. Ich will jetzt etwas Neues anfangen und mit alten Gewohnheiten brechen.“

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Zugkraft und Attraktivität steigern

Grönitz wird deshalb in den nächsten Wochen auch auf Wohnungssuche in Döbeln gehen, denn mit dem Auto täglich von Großdeuben in die Muldestadt zu pendeln, ist aktuell keine Option für den 34-Jährigen. „Als Trainer werde ich auch ein oder zwei Nachwuchsmannschaften des DSC betreuen. Außerdem wollen wir zukünftig wiederkehrende Fußballcamps für die jungen Spieler anbieten.“

Das Döbelner Nachwuchszentrum (DNZ) wurde 2014 gegründet, um für die Kinder und Jugendlichen ein optimales Umfeld für deren sportliche und soziale Ausbildung zu schaffen. Inhaltlicher Eckpfeiler des Projektes war die Installation eines hauptamtlichen Trainers und die Aus- und Weiterbildung der ehrenamtlichen Trainer, über die der Döbelner SC verfügt.

Weitere Gründe nennt der DSC auf seiner Homepage: „Nur durch eine hohe sportliche Qualität und eine gute soziale Kompetenz behält und steigert unser Verein seine Zugkraft und Attraktivität. Gleichzeitig gilt es aber auch, die Rahmenbedingungen weiter zu verbessern. Dazu gehören Trainingsgeräte ebenso wie eine gute Wettkampfausstattung und natürlich auch sichere und gut ausgestattet Sportstätten.“

Ein großer Coup gelang der DSC-Männermannschaft übrigens schon im Jahr 2007. Damals wurde Ex-Bundesliga-Fußballer Matthias Maucksch verpflichtet. Der damals 37-Jährige hatte zuvor schon 123 Erstligaspiele für Dynamo Dresden und den 1. FC Nürnberg bestritten. Außerdem kam er in der 2. Bundesliga auf 73 Einsätze für den VfL Wolfsburg, den VfB Leipzig und Energie Cottbus. „Maucksch ist der hochkarätigste Spieler, den der DSC jemals verpflichtet hat“, heißt es in der DSC-Vereinschronik.

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Von Christian Kluge

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