Fußball-Oberliga

Das Beste zum Schluss: FC Eilenburg empfängt Bischofswerda zum Top-Spiel

Ist mit der bisherigen Saison zufrieden: FCE-Trainer Sascha Prüfer.

Ist mit der bisherigen Saison zufrieden: FCE-Trainer Sascha Prüfer.

Eilenburg. Mehr Spitzenspiel geht nicht: Zum Abschluss der Hinrunde in der Oberliga Süd empfängt der Tabellenerste FC Eilenburg den ersten Verfolger Bischofswerda. Das Topduell um die Herbstmeisterschaft wird am Sonnabend um 13 Uhr im Ilburg-Stadion angepfiffen.

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Schon jetzt ist klar: Der Sieger überwintert als Tabellenerster. Noch hat der FCE die Poleposition inne, doch nach zuletzt zwei Niederlagen gegen den VfL Halle und den VFC Plauen ist der Vorsprung geschmolzen. Nur zwei Punkte trennen die Schützlinge von Sascha Prüfer vom Tabellenzweiten. Der Eilenburger Trainer erwartet einen „sehr unangenehmen und zweikampfstarken Gegner, der alles tun wird, um an die Spitze der Tabelle vorzustoßen“.

Logisch, dass der FCE versuchen wird, dies mit Macht zu verhindern. Allerdings ist die personelle Ausgangslage nicht gerade rosig. Und das liegt vor allem an der Spielabsage der letzten Woche. Die Eilenburger Fußballer saßen schon im Bus, als der Anruf aus Bautzen sie erreichte. Der Rasen war nach dem Schneefall über Nacht nicht bespielbar. Die Eilenburger mussten umdrehen – und zwei Spieler waren besonders enttäuscht.

Wichtiges Duo muss weiter pausieren

Raimison dos Santos und Noah Baumann. Beide hätten gegen Bautzen ihre Sperren absitzen sollen. Weil daraus nichts wurde, fehlt das Duo im wichtigen Spitzenspiel. Abwehrmann dos Santos ist Gelb-Rot gesperrt, Noah Baumann kassierte gegen Plauen die fünfte Gelbe. Einzig Dongmin Kim spielte die Absage in die Karten. Er hätte wegen einer wichtigen Abschlussprüfung nicht in Bautzen spielen können, ist nun ausgeruht und topfit.

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Eilenburg wird eine meisterhafte Leistung brauchen, um einen erfolgreichen Hinrunden-Abschluss zu schaffen. Allein der Blick auf die Torbilanz zeigt die Stärken des Gegners. Bischofswerda hat ein Spiel weniger absolviert, aber fünf Tore mehr geschossen und vier Tore weniger kassiert. Trainer Frank Rietschel vermeidet im Vorfeld bei der Frage nach einer erfolgreichen Saison zwar bewusst den Aufstieg („Ich bin mit der Saison zufrieden, wenn wir sie komplett zu Ende spielen können nach drei schwierigen Fußballjahren“), der Druck dürfte allerdings auch beim BFV groß sein. Mit einem Sieg beim FCE – Rietschel glaubt an „einen heißen Fight“ – würde man nicht nur die Tabellenspitze erobern, sondern hätte kommenden Sonntag sogar die Chance, sich abzusetzen, während die Eilenburger Kicker schon in der Winterpause sind.

Trotz der kleinen Delle zuletzt ist Prüfer mit der bisherigen Saison zufrieden. „Stolz bin ich auf die Mannschaft. Wir haben in kürzester Zeit ein negatives Erlebnis (Abstieg) in Energie umgewandelt. Die Jungs folgen und vertrauen dem Plan“, sagte er. Mangelhaft sei nur die fehlende Konstanz: „Wir dürfen aber nicht vergessen, dass wir in der Konstellation erst fünf Monate zusammenarbeiten. Da muss natürlich einiges wachsen. Ich bin bisher rundum zufrieden.“

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