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Das war die Woche mit RB Leipzig: Spot an für die Zweitliga-Frauen im DFB-Pokal

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Ein herzliches Hallo aus der Sportredaktion,

das Häuflein der Aufrechten, die in diesen Tagen im RB-Trainingszentrum am Cottaweg ihre Töppen schnüren und nach den Vorgaben von Coach Marco Rose trainieren, ist ein Kleines. Neben den WM-Fahrern sind auch zahlreiche andere Profis im Länderspieleinsatz, werden erst in der kommenden Woche zurückerwartet. Emsiges Treiben herrscht dennoch. Das sind die Reporterinnen und Reportern, die nun mit zahlreichen Interview-Wünschen um die Ecke kommen (ja, auch die LVZ). Schließlich will die Winterpause trotzdem mit Berichterstattung gefüllt werden. Da sind da natürlich die zahlreichen Nachwuchstalente.

Und da sind die Frauen. Für die steht am Samstag ein echtes Highlight auf dem Programm. Im Achtelfinale des DFB-Pokals ist Eintracht Frankfurt zu Gast bei der Elf von Uzun Saban. Die Partie ist ausverkauft. 1300 Fans werden vor Ort sein. Pay-TV-Sender Sky überträgt live. Maximale Aufmerksamkeit also für das Team, das sich anschickt, ins deutsche Oberhaus aufzusteigen. Die Chancen? „Wir sind Außenseiter und werden weniger Ballbesitz haben als gewohnt“, sagt Uzun.

Sein Kollege Rose musste unterdessen die Verletzung von Christopher Nkunku zur Kenntnis nehmen. Nach einem Trainingszweikampf mit Eduardo Camavinga im Camp der französischen Nationalmannschaft war Leipzigs Top-Torjäger liegen geblieben, verließ später humpelnd den Rasen. Die erste Diagnose lautete: Stauchung des Knies. Ob es dabei bleibt war am Freitagnachmittag noch unklar. Fix dagegen: Die Verletzung kostet Nkunku die WM und brachte Camavinga eine Reihe auch rassistischer Beleidigungen ein. So heftig, dass sich Verband und auch Nkunku genötigt fühlten, dem 20-Jährigen beizuspringen. Der weilt unterdessen weiter in der Heimat. „Ich glaube, dass Christo erstmal ein paar Tage für sich benötigt“, so Rose im Interview mit Sky.

Mit dem WM-Aus des 25-Jährigen befassen sich auch Meigl Hoffmann und Guido Schäfer. „Die Rückfallzieher“ spenden Trost und muntern auf. Weniger freundlich sind die beiden in Sachen WM an sich unterwegs. Und dann war da ja auch noch dieses 1:0 der deutschen Elf gegen den Oman... Viel Gesprächsstoff also.

Apropos WM: Diesbezüglich gehen die Meinungen bekanntlich mehr als nur deutlich auseinander. Zahlreiche Kneipen in Leipzig werden ihren Gästen das gemeinsame Gucken von Partien ermöglichen. Einige Bekannte aber auch nicht, und zwar mit deutlichem Verweis auf die Zustände in Katar. Wie haltet Ihr es mit der WM? Schreibt mir gern an a.henselin-rudolph@lvz.de.

Habt ein stressarmes November-Wochenende!

Eure Antje Henselin-Rudolph

Leiterin Sport Desk

 

Lese-Empfehlungen

  • Achtelfinale: Der DFB-Pokal-Kracher ist längst ausverkauft: Vor 1300 Fans im Stadion am Cottaweg treffen die Zweitliga-Frauen von RB Leipzig am Samstag auf Eintracht Frankfurt. Trainer Saban Uzun freut sich riesig. Alles Wichtige zur Partie.
  • „Tschauni“ spricht: Seine Karriere beendet Philipp Tschauner im Frühjahr mit einem großen Titel: dem DFB-Pokalsieg mit RB Leipzig. Der 37-Jährige ist dem Club, „auf den man sauer sein darf“, treu geblieben. Und macht neue Erfahrungen. Hier geht‘s zum Text.
  • Zwischenzeugnis: Winterpause für RB Leipzig in Bundesliga, Champions League und DFB-Pokal. Die Gelegenheit für eine Zwischenbilanz. Wer konnte bisher überzeugen? Guido Schäfer bewertet.
  • Gemeinsam WM gucken: In der Leipzig haben Fußballfans jede Menge Möglichkeiten, die Spiele der Fußball-Weltmeisterschaft in Katar gemeinsam zu schauen. Hier gibt es eine Liste der Kneipen, die eine Übertragung anbieten.
  • Die WM nicht gucken: Am Sonntag beginnt die Fußball-WM in Katar und ruft auch in Leipzig geteilte Reaktionen hervor. Manche Lokale verzichten komplett darauf, die Spiele zu zeigen. Dazu gehören einige der bekanntesten Fußball-Kneipen der Stadt. Wir haben nachgefragt.
 

Podcast der Woche

„Die Rückfallzieher“ kennen brachiale Verletzungen nur vom Hörensagen. Meigl hat nicht mehr als eine Mini-Bisswunde zu bieten. Zugefügt von Lama Horst bei einem gemeinsamen Auftritt. Guidos Zerrung des Wadenbeinköpfchens aus den 90ern rührt von der Besteigung eines Bar-Hockers in der Mainzer Altstadt. Einfühlungsvermögen hat das Duo trotzdem, bespricht hörbar ergriffen die Blessuren von Timo Werner und Christopher Nkunku. Meigl mit Blick auf beider WM-Aus: „Ist geteiltes Leid halbes Leid, Guido?“ Guido: „Ja, Meigl, das sieht man an unseren wochentlichen Exerzitien.“ Die Podcastler, die auch unter Not & Elend firmieren, erhellen die Finsternis des Novembers mit geistigen Blitzen, liefern Hilfe zur Selbsthilfe, künden von sensationellen Sensationsinterviews mit sensationellen Gesprächspartnern und sensationellen Botschaften. Die Essenz des Doppelinterviews mit den wiedervereinten Ralf Rangnick und Oliver Mintzlaff hat mit innerer Einkehr, Refexion, grünem Tee und Nächstenliebe zu tun. Die ante portas stehenden Bekenntnisse von Messias Marco reißen nicht weniger als alle(s) mit. Starcoach Rose und der welke Guido haben eine Gemeinsamkeit: Beide müssen nächtens einmal raus. Der Berühmtere wegen seiner Freigänger-Katze, der andere wegen seiner Revoluzzer-Blase. Außerdem im Bauchladen der Hörspiel-Giganten: Das nervenzerfetzende 1:0 der GER-Stars im Match gegen OMA, die WM-Eröffnung Katar - Ecuador und das studentenfeindliche Spiel unsere Helden gegen Japan am Mittwoch zu nachtschlafener Zeit (14 Uhr). Viel Spaß beim Reinhören!

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Zitat der Woche

Ralf hat Großartiges vollbracht, Pionierarbeit geleistet, Leitplanken gesetzt.

Oliver Mintzlaff, bisheriger Vorstandschef und CEO von RB Leipzig, im Doppel-Interview mit Ralf Rangnick, das am Samstag in der gedruckten LVZ und online bei LVZ.de erscheint

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