Fußball

Derby-Zeit: Wermsdorf erwartet Oschatz, Zschortau gastiert in Naundorf

Maximilian Huth ist beim SV Naundorf vor dieser Saison vom Co-Trainer zum Chefcoach aufgestiegen. Am Samstag ist sein Team gegen Spitzenreiter Zschortau richtig gefordert.

Maximilian Huth ist beim SV Naundorf vor dieser Saison vom Co-Trainer zum Chefcoach aufgestiegen. Am Samstag ist sein Team gegen Spitzenreiter Zschortau richtig gefordert.

Naundorf/Wermsdorf. Gleich zwei Derbys steigen am Samstag ab 15 Uhr in der Fußball-Nordsachsenliga. Während im Süden der Tabellendritte FSV Blau-Weiß Wermsdorf den FSV Oschatz (9.) erwartet, steigt weiter nördlich die Partie zwischen dem SV Naundorf (6.) und Spitzenreiter SG Zschortau. Den kürzeren Weg haben mit 14 Kilometer die Oschatzer, die Zschortauer Reise ist mit 17 Kilometern nur unwesentlich länger.

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Unter Ex-Trainer Helfried Krause gelangen Naundorf im September 2020 (2:1) und April 2022 (1:0) zwei knappe Heimsiege über Zschortau. Inzwischen ist der 28-jährige Maximilian Huth Chefcoach bei den Naundorfern. Zschortau hat mit drei Siegen in drei Spielen sowie null Gegentoren einen glänzenden Punktspiel-Saisonstart hingelegt, während Naundorf das schwere Auswärtsspiel in Süptitz Ende August mit 2:4 verloren hat und bisher erst zwei Partien absolvierte.

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Da kommt am Samstag also einiges zu auf das SG-Team, das seit dieser Saison von Marco Bothur trainiert wird. „Naundorf hat eine junge, kampfbetonte und laufstarke Mannschaft“, weiß auch Alexander Prior, der in Zschortau für den Herrenbereich verantwortlich ist. „Wir müssen gegenhalten und versuchen, mindestens einen Punkt mitzunehmen. Allerdings fehlt uns am Samstag Torjäger Tobias Gohla, der im Urlaub ist.“ Gohla hat bisher – ebenso wie der Mügelner Ben Dechert und Marcus Gensel (Dahlen) – viermal ins gegnerische Tor getroffen. Damit führt das Trio die Tojägerliste gemeinsam an.

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Weiter zum Derby zwischen Wermsdorf und Oschatz. Das fand in der letzten Saison gleich am ersten Spieltag statt und endete nach einer Zuschauer-Bierdusche für einen Oschatzer Spieler mit dem Abbruch in der 80. Minute. Da stand es schon 6:1 für die Hubertusburger. „Das haben wir nicht mehr im Hinterkopf“, sagt der Oschatzer Trainer Steffen Wiesner. „Wir wollen Wermsdorf auf Augenhöhe begegnen. Dafür müssen aber die Laufbereitschaft und der Einsatz stimmen. Personell können wir diesmal aus dem Vollen schöpfen. Nur Jason Siegel fehlt berufsbedingt.“

Dahlen mit schwerer Auswärtspartie

Die Wermsdorfer sind nach drei Spieltagen Tabellendritter. Das Ausscheiden im Nordsachsenpokal am 3. September beim SV Naundorf (3:1) hat die Blau-Weißen kurzzeitig aus dem Tritt gebracht, denn nach zwei Siegen folgte zuletzt ein 1:1-Unentschieden in Bad Düben.

Genau diesen Gegner begrüßt Aufsteiger SV Mügeln/Ablaß am Samstag im Rahmen seines Kinder- und Jugendfestes auf dem Sportplatz in Mügeln. Das Team von Trainer Peter Dechert ist mit neun Punkten aus drei Spielen auch sehr stark in die Nordsachsenliga-Saison gestartet und ist Tabellenzweiter. „Bad Düben dürfen wir nicht unterschätzen“, erklärt Vereinschef Arne Schütze, der zuletzt beim Spiel in Schildau als Torwart der ersten Mannschaft aushelfen musste, weil akuter Personalmangel herrschte.

„Immerhin hat Bad Düben seinen einzigen Punkt gegen Wermsdorf geholt“, warnt Schütze. Chefcoach Dechert muss weiter auf Kevin Schwager verzichten, der vor zwei Wochen bei der Pokalniederlage in Dommitzsch (5:3 nach Elfmeterschießen) in der 68. Minute nach einem Tritt gegen den Knöchel ausgewechselt werden musste. „Er hat immer noch Probleme. Dafür ist Tim Lupatsch wieder dabei und Torwart Nico Schuster muss nicht mehr als Feldspieler aushelfen.“

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Wacker Dahlen reist am Samstag zur schweren Auswärtspartie bei den punktgleichen Süptitzern, die Tabellenvierter sind. „Mir fehlen immer noch einige verletzte Stammspieler“, berichtet Wacker-Coach Thomas Patommel. „Süptitz ist in der Favoritenrolle, aber wir wollen versuchen, einen Punkt mitzunehmen.“

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