Handball

DHfK Leipzig hofft auf Witzke-Rückkehr: Spielmacher noch ohne Testspiel

Der Oberschenkel streikt: Aktuell ist Luca Witzke zum Zuschauen verdammt.

Der Oberschenkel streikt: Aktuell ist Luca Witzke zum Zuschauen verdammt.

Leipzig. Für Lovro Jotic und Simon Ernst waren die vergangenen fünf Wochen eine echte Kraftprobe. Die Mittelmänner im Rückraum des SC DHfK Leipzig waren nicht nur in jedem Training gefordert, sie mussten sich auch die bislang sechs Testspiele untereinander aufteilen. Sowohl offensiv als auch defensiv lag viel Verantwortung auf den Aufbauspielern, die sich sonst – vor allem im Angriff – immer auf Luca Witzke verlassen konnten. Doch die jüngste der drei Führungskräfte laboriert an einer Oberschenkelverletzung, kann lediglich individuell trainieren. Das Trio auf der Rückraum-Mitte-Position ist derzeit also nur ein Duo – und das könnte noch für einige Wochen so bleiben.

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„Wir kämpfen gemeinsam mit der medizinischen Abteilung um einen Einsatz im ersten Punktspiel. Ob das klappt, wird sich zeigen“, sagt DHfK-Manager Karsten Günther. Das steht am 1. September bei den Recken in Hannover an. Noch rund zwei Wochen bleiben dem 23-Jährigen also, um wieder einsatzbereit zu sein. „Luca hat eine Verletzung der Oberschenkelmuskulatur. Er hat schon ein bisschen was verpasst, hat noch kein Testspiel mitmachen können. Der Junge will arbeiten, das kann er zur Zeit aber nur für sich. Ein Sechs-gegen-Sechs ist derzeit nicht möglich“, beschreibt Cheftrainer André Haber die Lage. Fest steht: Bis zum Test gegen die Füchse Berlin am Sonntag (14 Uhr/ kleine Arena) wird Witzke nicht fit, auch hier werden Jotic und Ernst gefordert sein.

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Dabei wird der Coach allerdings darauf achten müssen, dass der Kroate nicht zu intensiv belastet wird, denn der 27-Jährige hatte in der Vorbereitung ebenfalls auf einige Einheiten verzichten müssen. „Lovro hatte ein Knieproblematik, die es ihm nach hohen Belastungen schwer gemacht hat, zu spielen und sportfähig zu bleiben. Die ganz großen Belastungen haben wir hinter uns gelassen, weshalb ich davon ausgehe, dass er ab jetzt zur Verfügung steht“, bleibt Haber optimistisch. Der nimmt in der Abwesenheit von Witzke vor allem seinen neuen Kapitän Ernst in die Verantwortung.

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Der ehemalige Berliner hatte bereits in der vergangenen Saison bewiesen, dass er in der Deckung eine Waffe ist. Die DHfK-Profis stellten zuletzt erneut eine der besten Abwehrreihen der Liga – nun wollen sie auch in der Offensive vorne mitspielen. „Wir wollen unseren Angriff verbessern. Ich sehe uns da auf einem guten Weg“, so Haber, der dafür auch auf die Stärken der Neuzugänge setzt. „Wir hatten drei Spieler zu integrieren – das ist nicht so viel für ein Bundesliga-Team – und ich glaube, dass wir gerade mit Viggo Kristjansson als Rückkehrer sogar noch eine Bonussituation hatten, weil er hier vom ersten Tag so aufgetreten ist, als wäre er gar kein Neuzugang.“ Auch Tim Matthes und Marino Maric seien sehr „umgängliche Typen“ und wurden schnell im Team aufgenommen. Ob das reicht, um mit den Top-Teams mitzuhalten? Ein erster Gradmesser wird das Testspiel gegen die Füchse sein – auch wenn die vielleicht wichtigste Offensivkraft nicht dabei sein kann.

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