Fußball – Landesklasse Nord

Dicker Fisch namens SV Tapfer Leipzig: Bornaer SV vor schwerer Aufgabe

Was gegen Markkleeberger nicht gelang, soll am Sonnabend klappen: Ein Sieg gegen SV Tapfer Leipzig.

Was gegen Markkleeberger nicht gelang, soll am Sonnabend klappen: Ein Sieg gegen SV Tapfer Leipzig.

Borna. Dieses Mal hat es also selbst in fremden Gefilden nicht geklappt. Und das trotz einer mehr als ordentlichen Vorstellung, welche die Landesklasse-Fußballer des Bornaer SV bei ihrem Auftritt in Markkleeberg aufs Parkett gelegt haben. Trainer Marco Gruhne kann deshalb durchaus etliche positive Dinge aus der 1:3-Niederlage beim Tabellenzweiten ziehen: „Die Einstellung der Mannschaft war absolut in Ordnung, doch das Ergebnis spricht letztlich halt gegen uns. Leider haben einige unverständliche Schiedsrichterentscheidungen das Resultat beeinflusst“, sagt der Coach und erklärt: „Das zweite Gegentor entsteht aus einer Ecke, die keine war. Dem dritten geht eine Abseitsstellung voraus. Wenn ein Referee sämtliche Emotionen zu unterbinden versucht, anstatt eine Linie hinsichtlich seiner Spielleitung erkennen zu lassen, will er wahrscheinlich von der eigenen Unsicherheit ablenken. Aber auch wir waren nicht fehlerfrei, werden das auswerten und schauen nach vorn.“

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Richtig so, schließlich bekommen es die auf Platz 14 rangierenden Schwarz-Gelben am kommenden 12. Spieltag erneut mit einem dicken Fisch zu tun, am Sonnabend um 14 Uhr ist der momentane Rang-Dritte SV Tapfer Leipzig im Rudolf-Harbig-Stadion zu Gast. Die Truppe aus dem Nordosten der Messestadt hat durch das jüngste 3:3 gegen den Nachbarn aus Eutritzsch bereits 22 Punkte eingesammelt, gehört momentan zweifellos zur Elite der Staffel Nord, ein Oliver Kober führt mit zehn Treffern die Liste der erfolgreichsten Liga-Schützen an. Eine weitere hohe Hürde für die in der laufenden Saison zu Hause so schwachen Bornaer, welche nicht einen einzigen ihrer neun Zähler an der heimischen Sauerbruchstraße geholt und dort bislang noch nicht einmal ein Tor erzielt haben.

Fällt endlich das erste Heimtor?

Beim sechsten Versuch endlich den Bock umstoßen – für Gruhne führt daran überhaupt kein Weg vorbei: „Dafür müssen wir allerdings an unsere Grenzen und wenn notwendig darüber hinaus gehen, hundertprozentiger Teamgeist sowie eine gesunde Aggressivität sind gefragt. Tapfer ist wirklich sehr gut drauf, besitzt offensiv wahnsinnig viel Potenzial, die sind bei uns klarer Favorit. Wir müssen uns allerdings nicht kleiner machen als wir sind. In der vergangenen Saison haben sie gegen uns zweimal verloren.“

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Nach zwischenzeitlicher Entspannung treibt die aktuelle Personallage dem BSV-Coach jedoch wieder einige Sorgenfalten auf die Stirn. Neben krankheitsbedingten Fragezeichen gestalten diverse Verletzungsausfälle sowie Sperren (Marvin Strankmüller sitzt eine Rote, Marik Mäder seine fünfte Gelbe Karte ab) den Kader kleiner als gewünscht, obendrein ist Justin Brandl arbeitsmäßig verhindert. „Uns fehlt derzeit in der Breite die Qualität, zudem steht von fünf gelernten Innenverteidigern derzeit nur einer zur Verfügung. Da gilt es, mächtig zu basteln, um Experimente mit ungewohnter Besetzung von Positionen werden wir wohl nicht herumkommen.“ Gruhne und vor allem seine Schützlinge wollen das Beste aus der verzwickten Situation machen.

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