Regionalliga Nordost

Die BSG Chemie siegt weiter! Leutzscher feiern 2:0-Sieg bei der Viktoria

Das 1:0 durch Denis Jäpel stellte früh die Weichen zu Chemie Leipzigs 2:0-Auswärtserfolg beim FC Viktoria Berlin.

Das 1:0 durch Denis Jäpel stellte früh die Weichen zu Chemie Leipzigs 2:0-Auswärtserfolg beim FC Viktoria Berlin.

Leipzig. Chemie bleibt weiter in der Erfolgsspur und gewinnt bei Drittliga-Absteiger FC Viktoria Berlin durch ein frühes Tor von Denis Jäpel und einen sehr späten Treffer von Florian Kirstein verdient mit 2:0. Damit stehen die Leutzscher weiter im vorderen Tabellendrittel der Regionalliga Nordost.

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„Wir spielen auch auswärts sehr sehr gern“, hatte Chemie-Kapitän Benny Bellot vor dem Spiel noch erklärt. Auch auf fremden Plätzen zeigen sich die Chemiker derzeit erfolgreich, lassen ihre Stärken auch die Heimmannschaften spüren. Vor etwa 500 mitgereisten Fans ließen sich die Grün-Weißen auch nicht lange bitten und vollendeten den ersten Angriff sogleich zum Führungstreffer. Denis Jäpel, zuletzt mit zwei Treffern gegen Hertha II, netzte ein (2.). Lucas Surek hatte geflankt, Jäpel seinen Gegenspieler umspielt und aus der Drehung getroffen. Ein echtes Torjäger-Tor!

Chemie erneut ohne Coach Jagatic – Jäpel trifft früh

Chemie, erneut ohne den operierten Trainer Miro Jagatic auf der Bank, musste auf Florian Brügmann (5. Gelbe) verzichten, auch Tarik Reinhard fehlte weiterhin. Dafür stand erstmals nach Infekt Mittelfeldmann Alex Bury wieder auf dem Rasen und in der Startelf. Mit frühem Pressing überraschten die Gäste den Gegner und bestimmten in den ersten Minuten das Geschehen. Nach 15 Minuten hätte erneut Jäpel auf 2:0 stellen können, ja müssen, doch der Schuss aus 8 Metern ging deutlich über das Tor. Sein Stürmerkollege Manasse Eshelle, seit fünf Spielen ohne Tor, zerrte an den Ketten, versuchte viel, blieb aber erneut glücklos.

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Den ersten Schuss in Richtung Bellot-Tor gab Durmushan ab, doch der Ball war doch zu harmlos. Zu ungenau, zu wenig druckvoll agierten die Berliner, die erst Mitte der ersten Halbzeit besser ins Spiel fanden. Auch Chemie nahm etwas den Fuß vom Gas, legte mehr Wert auf Ballsicherung und Spielkontrolle, so dass weitere Torchancen rar blieben. Die Berliner agierten robust, kassierten drei Gelbe Karten in den ersten 45 Minuten. Erst kurz vor dem Halbzeitpfiff kam Viktoria gefährlich auf, doch die Versuche von Harres und Seiffert fanden nicht den Weg ins Tor. Auf der Gegenseite hätte Lucas Surek beinahe auf 2:0 erhöht, aber seinen Schuss hielt der Berliner Schlussmann Köstenbauer.

Viktoria mit wenig Kreativität – Kirstein macht den Deckel drauf

In Hälfte zwei brachten die Gastgeber Küc, doch auch er konnte keine entscheidenden Impulse setzen. Zwar hatten die Berliner nun durch Baca gleich zweimal gefährliche Möglichkeiten nach Eckbällen, doch beide Bälle gingen über den Querbalken. Durch Yilmaz konnte Viktoria die größte Möglichkeit verzeichnen, als er nach sensationellem Zuspiel von Inaler per Außenrist an Bellot scheiterte (70.).

Chemie reagierte, brachte mit Florian Kirstein und Janik Mäder zwei frische Offensivkräfte, um mehr Entlastung zu erreichen. Mäder scheiterte an Torwart Köstenbauer (81.), kassierte für den Zusammenprall Gelb. Küc verfehlte aus bester Freist0ß-Position das Chemie-Tor (87.). Für die Entscheidung sorgte dann „Kirsche“ und vollendete nach erneuter Vorarbeit von Surek aus vollem Lauf zum 0:2 (90+1). Noch ein typisches Stürmertor, Kirstein war einfach schneller und entschlossener als sein Gegenspieler. So holte Chemie die Zähler 20 bis 22 und setzt sich an der Tabellenspitze fest.

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