Fußball – Regionalliga Nordost

Die Remis-Könige zu Gast: ZFC Meuselwitz empfängt den FSV Luckenwalde

Johan Martynets vom ZFC Meuselwitz (rot) im Zweikampf mit Johan Martynets von Chemie Leipzig: Am Sonntag gilt es, einen Sieg gegen den FSV Luckenwalde herauszuspielen.

Johan Martynets vom ZFC Meuselwitz (rot) im Zweikampf mit Johan Martynets von Chemie Leipzig: Am Sonntag gilt es, einen Sieg gegen den FSV Luckenwalde herauszuspielen.

Meuselwitz. Der nächste Gegner des ZFC Meuselwitz hat diese Saison noch keinen Sieg eingefahren – und steht trotzdem besser als die Zipsendorfer da, die immerhin schon einen Dreier feierten. Sonntagsgast FSV Luckenwalde ist Tabellenzwölfter der Regionalliga Nordost, der ZFC liegt derzeit nur auf Rang 16. Denn die Meuselwitzer haben neben dem 3:0-Erfolg in Halberstadt alle anderen fünf Partien verloren, während die Jungs aus dem Brandenburgischen mit fünf Remis immerhin fünf Punkte einsammelten, unter anderem gegen Rot-Weiß Erfurt, Chemie Leipzig und die starke VSG Altglienicke.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Anstoß am Sonntag um 13.30 Uhr

Auch ein Vergleich der Torverhältnisse beider Sonntagskonkurrenten (Anstoß in der Bluechip-Arena ist 13.30 Uhr) ist aufschlussreich: Beide erzielten bislang sieben Treffer, doch die Meuselwitzer schluckten 16, die Remis-Könige aus Luckenwalde nur zehn – was für ein besseres Defensivverhalten des FSV spricht.

Dieses ungünstige Verhältnis kann die Truppe um Trainer Heiko Weber nun also geraderücken. Wenn sie an die Leistung im letzten Heimspiel gegen Chemie Leipzig, die ungeachtet des späten 0:1 ansprechend war, anknüpft, sind die Blau-Gelben zu knacken. Allerdings müssen dazu die Torchancen besser genutzt werden. Ein wenig warmschießen konnte sich der ZFC Meuselwitz zuletzt im Thüringenpokal mit dem 8:0 beim FSV Schleiz, wenngleich das Duell mit dem Thüringenligisten logischerweise einfacher war als das gegen Luckenwalde werden wird.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Gegen Chemie nah dran am Sieg

„Wir müssen das Ding ziehen, wir brauchen jetzt mal einen Heimsieg“, fordert Weber. Es wäre der erste der Saison. Zugleich verweist er darauf, dass sein Team beim 0:1 gegen Chemie durchaus nah am Sieg war, obwohl einige wichtige Spieler verletzungsbedingt fehlten. Die Personallage hat sich unterdessen entspannt, bis auf den noch angeschlagenen Fabian Stenzel sind alle fit. „Wir sind wieder besser besetzt, Thilo Gildenberg und Florian Hansch sind zurück im Aufgebot.“

Lesen Sie auch

Der lange Zeit verletzte Dominik Bock war schon im Pokalspiel im Einsatz und machte seine Sache als Rechtsverteidiger gut, schoss sogar zwei Tore. Das eröffnet Weber in der Aufstellung wieder mehr Möglichkeiten. „Mal sehen, wie er die Trainingswoche durchkommt, er ist auf jeden Fall eine Option“, verrät der Coach. Tim Birkner ist auf dieser Position sicher eine weitere. Felix Müller wird wohl wie schon im Pokal wieder in der Innenverteidigung spielen, obwohl er gegen Chemie Leipzig auch einen astreinen „Sechser“ im defensiven Mittelfeld gab.

Das jüngste Punktspiel, das 2:5 im Auswärtsspiel bei der VSG Altglienicke, wurde beim ZFC Meuselwitz gründlich ausgewertet. Abgesehen davon, dass in Berlin noch einige Akteure fehlten, sagt Weber klipp und klar: "So darf man sich in der Regionalliga nicht zeigen, so dürfen wir den Gegner diesmal nicht einladen." Na dann, auf geht's gegen Luckenwalde.

Mehr aus Sport in Sachsen

 
 
 
 
 
Anzeige
Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Outbrain UK Ltd, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Letzte Meldungen

 
 
 
 
 
 
 
 
 

Spiele entdecken