Handball

Döbeln reist zum Spitzenspiel: HSG-Frauen beim VfB Bischofswerda gefordert

Die Döbelner Torjägerin Franziska Tag (Mitte) beim Sprungwurf. Beim Spiel gegen Bischofswerda muss der HSG-Angriff noch effektiver werden.

Die Döbelner Torjägerin Franziska Tag (Mitte) beim Sprungwurf. Beim Spiel gegen Bischofswerda muss der HSG-Angriff noch effektiver werden.

Döbeln. Am Samstag um 18 Uhr wartet ein echtes Kräftemessen auf den Sachsenliga-Spitzenreiter HSG Neudorf/Döbeln. Dann wird in der Kamenzer Sporthalle am Flugplatz das Punktspiel gegen den Tabellendritten VfB Bischofswerda angepfiffen. Beide Teams trennen nach acht Spieltagen nur drei Punkte. Döbeln ist Erster mit 15:1 Zählern und die Oberlausitzerinnen stehen mit 12:4 Punkten knapp hinter dem TuS Leipzig-Mockau (13:3).

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„In den nächsten beiden Spielen müssen wir zeigen, dass wir zu Recht ganz oben stehen“, sagt HSG-Coach Marco Horschig. Sein Team reist im großen Bus in die Lessingstadt und nimmt gleich noch die eigenen Fans mit. „Bischofswerda ist ein sehr heimstarkes Team und hat einen guten Trainer.“ Der heißt Sebastian Hartmann und hat früher auch schon den Sachsenligisten Radeberger SV trainiert. Allerdings ist es mit der Heimstärke am Samstag so eine Sache, denn der VfB spielt schon länger nicht mehr im Wesenitzsportpark Bischofswerda – dort wird gebaut – sondern in Kamenz.

„Bei uns muss jetzt die Effektivität noch besser werden, denn Bischofswerda ist einer der stärksten Gegner in der Sachsenliga.“ Die einzige Niederlage kassierte der VfB in dieser Saison am 9. Oktober gegen die Reserve vom Zweitbundesligisten HC Rödertal, der mit 32:25 klar gewann. Eine Woche zuvor hatte das Hartmann-Team dem TuS Leipzig-Mockau mit dem 26:23-Heimsieg die ebenfalls einzige Niederlage 2022/23 beigebracht.

Horschig: „Ganz wichtig, gut ins Spiel zu kommen“

Außerdem stehen zwei Unentschieden gegen Schneeberg und die AAC Amazonen im Bischofswerdaer Saisonfahrplan. „Mit den Amazonen habe ich als Trainer in der Verbandsliga schon gegen den VfB gespielt und gewonnen“, erinnert sich Horschig auf das letzte Aufeinandertreffen mit den Oberlausitzerinnen.

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Vor dem Samstagspiel hat der HSG-Coach diesmal die Qual der Wahl, welche Spielerinnen nicht mehr auf der Ersatzbank Platz finden, denn sein Kader ist aktuell sehr gut besetzt. Mehr als 14 Aktive kann Horschig nicht auf dem Spielformular unterbringen. Coach Hartmann hatte beim letzten 21:20-Auswärtssieg beim SC Markranstädt II immerhin auch 13 Spielerinnen nominiert.

„Für uns ist es ganz wichtig, gut ins Spiel zu kommen und mit Bischofswerda mitzuhalten“, erklärt Marco Horschig. „Wenn wir keine sehr gute Leistung abrufen, dann wird es schwer werden.“ Und dann folgt am kommenden Sonntag ja auch schon das nächste Spitzenspiel, wenn der Tabellenzweite Leipzig-Mockau ab 15 Uhr in der Döbelner Stadtsporthalle gastiert.

Eine Woche vor Heiligabend müssen die HSG-Frauen noch einmal ran. Dann wartet am 17. Dezember um 16 Uhr in der zweiten Runde um den Sachsenpokal der Verbandsliga-Achte Zwönitzer HSV auf das Horschig-Team. Das dürfte dann von den drei nächsten Spielen das leichteste für die Muldestädterinnen werden.

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