Fußball-Nordsachsenliga

Dorffest mit Blasmusik: Schenkenberg feiert Aufstieg in die Landesklasse

Trainer Sven Roos (links) und Dirk Forstmeier feiern am 11. Juni nach dem 5:2-Heimsieg über Belgern den vorzeitigen Titelgewinn in der Nordsachsenliga.

Trainer Sven Roos (links) und Dirk Forstmeier feiern am 11. Juni nach dem 5:2-Heimsieg über Belgern den vorzeitigen Titelgewinn in der Nordsachsenliga.

Delitsch/Oschatz. Beim Nordsachsenliga-Meister SV Concordia Schenkenberg wird am Wochenende so richtig gefeiert. Ab 15 Uhr steigt das letzte Punktspiel gegen den SV Naundorf. „Das wollen wir natürlich nicht verlieren, sondern mit einer weißen Weste in die Landesklasse aufsteigen“, sagt Concordia-Coach Sven Roos, dessen Männer in dieser Saison 19 Siege und zwei Unentschieden erzielt haben.

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Von den aktuellen Nordsachsenligisten hat sein Team vermutlich die kürzeste Sommerpause. "Bei uns ist am 4. Juli Trainingsstart, und am 5. Juli steigt schon das erste Testspiel gegen Babelsberg." Da haben sich die Schenkenberger mit einem Regionalligisten ordentlich was vorgenommen. Doch zum Saisonabschluss gibt es bei Concordia erstmal ein Dorffest mit Blasmusik, bei dem sich auch andere Schenkenberger Vereine präsentieren.

Auch Oschatz will gegen Zschortau grillen

Auch beim FSV Oschatz soll beim Heimspiel gegen die SG Zschortau der Grill angeworfen werden. Die Partie gegen den Tabellensechsten wird auf dem großen Rasenplatz ausgetragen. „Danach gibt es ein gemütliches Zusammensein mit den Spielern und ihren Familien“, sagt FSV-Trainer Steffen Wiesner, dem aus Personalmangel wohl schon wieder ein Einsatz von Beginn an winkt.

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Die letzte Oschatzer Niederlage gegen Zschortau liegt fünfeinhalb Jahre zurück. Am 23. Oktober 2016 verlor der FSV auswärts mit 1:4. Danach folgten zwei Oschatzer Siege und zwei Unentschieden. Aktuell stehen die Gäste mit 31 Punkten fünf Zähler vor dem FSV auf Platz sechs.

Thomas Patommel, der Trainer des Tabellenvierten FSV Wacker Dahlen, glaubt derzeit nicht mehr daran, vielleicht doch noch am SV Süptitz vorbei auf Platz drei vorrücken zu können. Die Süptitzer müssen zwar beim SV Zwochau antreten, der als Tabellenletzter unbedingt einen Sieg braucht, um sich die letzte Chance auf den Klassenverbleib zu erhalten.

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Aber: „Zwochau schafft das nicht“, glaubt Patommel. „Süptitz hat noch eine Rechnung offen vom Kreispokalspiel gegen deren Alte Herren.“ Im Halbfinale am 1. Mai konnten sich die Süptitzer nach Verlängerung zwar mit 3:1 gegen die SpG Glesien/Zwochau durchsetzen, hatten danach aber zahlreiche verletzte Spieler zu beklagen und verloren ihren Torjäger Rico Drabon schon nach 15 Minuten nach einem brutalen Foul durch einen Achillessehnenriss.

Dahlen plant längere Sommerpause

„Uns kann wenigstens keiner mehr Platz vier nehmen“, sagt der Wacker-Trainer, der beim Auswärtsspiel gegen den TSV 1862 Schildau auf eine junge Truppe setzen will. Schildau steht direkt hinter Dahlen auf Tabellenplatz fünf, hat aber schon vier Punkte Rückstand auf die Patommel-Elf.

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Im Gegensatz zu seinem Oschatzer Trainerkollegen Steffen Wiesner gibt der Dahlener Trainer seinen Männern zehn Tage mehr Zeit zur Regeneration. „Wir beginnen erst am 22. Juli wieder mit der Vorbereitung auf die nächste Saison“, verkündet Thomas Patommel, der auch 2022/23 auf der Wacker-Trainerbank platznimmt.

Bleibt noch der Blick auf das Spiel von Kreispokalsieger FSV Blau-Weiß Wermsdorf bei der abstiegsbedrohten Reserve vom FSV Krostitz. Im dortigen Kurt-Fuchs-Stadion dürften die Sieger-Trauben für die Hausherren sehr hoch hängen. Der FSV Krostitz II kassierte in der Vergangenheit auch eine 0:10-Klatsche in Wermsdorf (9. November 2019) und ist mit 17 Punkten Drittletzter vor Belgern und Zwochau.

Von Christian Kluge

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