Regionalliga Nordost

Dreier ohne Sechser: BSG Chemie holt gegen Lichtenberg ersten Saisonsieg

Torschütze Janik Mäder (l.), Manassé Eshele, Florian Kirstein und Lucas Surek bejubeln das Tor zum 2:0.

Torschütze Janik Mäder (l.), Manassé Eshele, Florian Kirstein und Lucas Surek bejubeln das Tor zum 2:0.

Leipzig. Da ist er, der erste Dreier der Saison: Vor über 4000 Fans im Alfred-Kunze-Sportpark feierten die Kicker der BSG Chemie Leipzig am Sonntag einen 3:2-Heimsieg gegen den SV Lichtenberg. BSG-Coach Miro Jagatic war zufrieden: „Wir freuen uns riesig, der erste Sieg ist immer der schwerste. Im Großen und Ganzen war der Sieg verdient, die Fehler müssen wir noch abstellen.“ 

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Konzentriert und wuchtig

Von Beginn an zeigte sich die BSG Chemie selbstbewusst und feldüberlegen. Angriff auf Angriff rollte auf das Tor der Berliner Gäste zu. Und das, obwohl die Leutzscher gegen den SV Lichtenberg noch immer Personalsorgen drückten. Neben dem verletzten Tarik Reinhard musste auch Alexander Bury wegen einer Rotsperre aus dem letzten Spiel in Luckenwalde passen. Aber das Fehlen der etatmäßigen "Sechser" machte sich kaum bemerkbar. Konzentriert und wuchtig ging Chemie zu Werke.

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Und belohnte sich dieses Mal auch folgerichtig. Nach Philipp Harants Freistoß über das Tor versuchte es wenige Minuten später Philipp Wendt. Dessen Ball schlug im Torwarteck ein - das 1:0 nach 13 Minuten. Florian Brügmann zirkelte einen der vielen Eckbälle direkt aufs Tor, aber Torwart Imasuen lenkte das Leder über die Latte. Dann die einizge Chance der Gäste in der ersten Halbzeit, als Gakpeto sich gegen Harant durchsetzte und knapp neben das Tor schoss. Janik Mäder krönte seine bis dahin starke Leistung mit dem 2:0, als er nach einem Querpass am langen Eck goldrichtig stand und ins Tor einschob (38.).

Reserven beim Umschalten

Hälfte zwei sah freche Chemiker. Erst versuchte sich Manassé Eshele mit einem Kunstschuss aus dem Mittelkreis. Doch der Hüter der Lichtenberger kratzte den Ball noch über die Latte. Florian Brügmann hatte genau so viel Selbstvertrauen, und als er die leere Ecke erspähte, zirkelte er bei einem Freistoß den Ball genau dorthin. Frech, frecher, Brügmann! Das 3:0, der Drops schien gelutscht (70.).

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Es begann die Zeit der vielen Wechsel, doch das tat nur den Gästen gut. Zunächst verkürzte John Adekunle aus spitzem Winkel (72.), dann kam Kevin Owczarek frei per Kopf zum Anschlusstreffer (90.). Zwischendurch hatten Lucas Surek und Denis Jäpel die Entscheidung auf dem Fuß. Es blieb beim 3:2. Trainer Jagatic analysierte kritisch: „In Hälfte eins hatten wir das Spiel unter Kontrolle, das dritte Tor wollte nicht gelingen. Später haben wir in Hälfte zwei etwas gebraucht, um uns zu sortieren. Die vielen Umschaltsituationen müssen wir besser ausspielen, die beiden Gegentore waren zu einfach.“

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Einen anderen großen Faktor in Leipzig Leutzsch benannte Gäste-Trainer Murat Tik, die Fans der BSG: „Wir haben Lehrgeld bezahlt vor dieser tollen Kulisse.“

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