Radsport

Einzelzeitfahren in Großräschen: Stephan Beier rast auf Platz 14

Bereits als Siebter der 105 Starter wurde Stephan Beier vom Team Zweiradcenter Döbeln beim Einzelzeitfahren über 21,1 Kilometer in Großräschen auf die Strecke geschickt.

Bereits als Siebter der 105 Starter wurde Stephan Beier vom Team Zweiradcenter Döbeln beim Einzelzeitfahren über 21,1 Kilometer in Großräschen auf die Strecke geschickt.

Großräschen. Am Wettkampf Seenland 100 in und um Großräschen in der Lausitz nahmen über 1.200 Sportler im Lauf, Walking, Inliner und Radsport teil. Von der Olympiasiegerin Claudia Pechstein, einigen Deutschen Meistern im Radsport bis zum Hobbysportler waren alle Leistungsklassen vertreten.

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Trotz ausgefeilter Planungen und genehmigter Straßensperrungen kam es ganz dick. Es gab zwei Verkehrsunfälle und die Polizei sperrte die ursprüngliche Wettkampfstrecke. Cheforganisator Achim Weidner und seine Helfer legten kurzerhand alles auf die Laufstrecke mit Wendepunkt und Kreisverkehr um.

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Der Start für die Pedaleure und die Inlineskater erfolgte mit einer Stunde Verspätung. Ein Teil der ausländischen Starter aus Italien und Dänemark konnten da nicht mehr starten, da sie ihre Rückflüge gebucht hatten und zum Flughafen mussten. Ein Radsportler rastete vor dem Start komplett aus und drohte den Verantwortlichen mit einer Anzeige, wenn er auf dem Kurs stürzt. Andere Athleten schüttelten darüber den Kopf und bedankten sich bei den Organisatoren, dass das Rennen nicht ausfällt und ihre Anreise aus teilweise 500 Kilometern Entfernung samt Übernachtungskosten nicht umsonst war.

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Wechselnde Winde machten Fahrern stark zu schaffen

Endlich konnte das Einzelzeitfahren über 21,1 Kilometer gestartet werden. Bereits als Siebter der 105 Starter wurde Stephan Beier vom Team Zweiradcenter Döbeln auf die Strecke geschickt. Nach 300 Metern wurde am Kreisel rechts abgebogen und entlang der ehemaligen Tagebaukante gekurbelt. Am Wendepunkt musste die Geschwindigkeit fast auf Null gedrosselt werden und dann ging es zurück.

Wechselnde Winde machten einigen Fahrern stark zu schaffen, aber Grüppchenbildung war verboten. Stephan Beier kämpfte wie alle anderen gegen die Uhr und überquerte nach 32:59 Minuten die Ziellinie. Dabei war er durchschnittlich mit 38,32 km/h unterwegs. Am Ende reichte diese Zeit zu Platz 36 in der Gesamtwertung und Rang 14 in der Wertungsklasse M40.

Von Frank Thomas

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