Eishockey

Niederlagen-Serie hält an: Eispiraten Crimmitschau seit acht Spielen ohne Sieg

Heimspiel im Sahnpark: Eispirat Timo Gams im Zweikampf mit Leon Schuster von den Bayreuth Tigers.

Heimspiel im Sahnpark: Eispirat Timo Gams im Zweikampf mit Leon Schuster von den Bayreuth Tigers.

Crimmitschau. Es läuft nicht bei den Eispiraten. Die Crimmitschauer haben ihre Spiele gegen den EHC Freiburg und gegen die Bayreuth Tigers verloren. Somit hält die Niederlagenserie der Westsachsen von nunmehr acht Spielen weiter an.

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Ohne die Verletzten Nick Walters, Valentino Weißgerber, Walther Klaus, Tamás Kánya, Scott Feser und Henri Kanninen gingen die Eispiraten in ihr Auswärtsspiel beim EHC Freiburg. Diese erwischten dabei den besseren Start und konnten die Hintermannschaft der ersatzgeschwächten Pleißestädter immer wieder unter Druck setzen. Während die ersten offensiven Aktionen der Gäste recht lange auf sich warten mussten, war es schon früh Ilya Sharipov, der seine Mannschaft mit starken Paraden immer wieder im Spiel hielt.

Die Westsachsen kamen mit der Zeit aber immer besser in das Spiel. So entwickelte sich spätestens mit dem Beginn des zweiten Drittels eine recht offene Begegnung, in welcher beide Teams immer wieder gute Chancen für sich verbuchen konnten. Weder die Eispiraten, noch die Wölfe aus Freiburg konnten aus ihren Möglichkeiten aber Kapital schlagen. Auch im Schlussabschnitt ging es hin und her. So konnte sich lange kein Team ein wirkliches Chancenübergewicht erarbeiten, auch weil die aufopferungsvoll kämpfenden Eispiraten den Wölfen vor den 2045 Zuschauern in der Echte Helden Arena einen starken Fight boten. Ein Schlagschuss von Kyle Sonnenburg ließ den Bann nach 52 Minuten dann aber doch brechen – zu Gunsten der Hausherren. Der Blueliner schlug genau im Winkel ein. Ilya Sharipov, der durch den Verkehr vor seinem Tor ohne Sicht war, blieb dabei chancenlos – 0:1. Die Mannen von Cheftrainer Marian Bazany waren durch den knappen Rückstand nun in Zugzwang geraten und warfen in den Schlussminuten alles nach vorn. Die Offensivbemühungen blieben allerdings ohne Ertrag.

Es fehlte an Ideen und Durchschlagskraft

Gegen die Bayreuth Tigers gingen die Eispiraten am Sonntag mit dem gleichen Personal wie schon in Freiburg in ihr Heimspiel gegen den Tabellenletzten aus Bayreuth. Cheftrainer Marian Bazany stellte sein Lineup allerdings etwas um und so startete Neuzugang Alexis D’Aoust neben Mathieu Lemay und Filip Reisnecker in seine erste Partie im Sahnpark und hatte nach nicht einmal fünf Minuten die große Gelegenheit, auch sein Premierentor zu erzielen. In Tic-Tac-Toe-Manier freigespielt, scheiterte der Kanadier aber an der Matte von Olaf Schmidt.

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Das erste Tor des Spiels ließ folglich nicht lange auf sich warten. Dabei war es mit Travis Ewanyk ein ehemaliger Eispirat, der scheinbar immer noch ganz genau weiß, wo das Tor im Sahnpark steht und traf mit seinem Schuss in den Knick zum 0:1 (7.).

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Nach dem Wiederbeginn im zweiten Durchgang waren die Crimmitschauer das Team, welches nicht nur mehr Spielanteile hatten, sondern auch die dickeren Möglichkeiten. Zunächst vergab Filip Reisnecker nach seinem Breakaway, nur wenige Minuten später war der Goldhelm dann gleich an der nächsten Aktion beteiligt. In einem Zwei-auf-Null-Konter schaffte es der Deutsch-Tscheche, ebenso wie sein Reihenkollege Mathieu Lemay, nicht, die Scheibe zum 1:1 im Tor unterzubringen. Auf der Gegenseite war es schließlich Philippe Cornet, der in einer unübersichtlichen Situation einen kühlen Kopf bewahrte und die Scheibe am bereits geschlagenen Ilya Sharipov vorbei ins Tor bugsierte – 0:2 (34.).

Immerhin konnte man den Eispiraten auch im darauffolgenden Drittel den Willen nicht absprechen. Dennoch fehlte es den Schützlingen von Marian Bazany immer wieder letztlich nicht nur an präzisen Abschlüssen, sondern mit Verlauf der Zeit auch an der Durchschlagskraft sowie die Ideenfindung in den Schlussminuten. So sollten die Westsachsen an diesem Wochenende nicht nur ohne Punkte, sondern gar ohne eigenes Tor bleiben. Travis Ewanyk setzte mit seinem Empty-Net-Tor zum 0:3 in der 59. Minute nämlich den Schlusspunkt.

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Von Aaron Frieß

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