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Handball

Endlich wieder ein Heimspiel: NHV Delitzsch erwartet den HBV Jena

Der NHV Delitzsch muss am Sonnabend im Angriff zulegen.

Der NHV Delitzsch muss am Sonnabend im Angriff zulegen.

Delitzsch. Es ist verdammt lang her. Am 2. April, also vor sieben Wochen, trat Handball-Oberligist NHV Concordia Delitzsch zuletzt in der eigenen Halle an. Der HC Elbflorenz Dresden wurde damals mit 28:25 geschlagen. Jetzt, am Sonnabend, empfangen die Nordsachsen zur Freude ihrer Fans in der Mehrzweckhalle den HBV Jena. Anpfiff ist um 19 Uhr.

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Die Stimmung ist bei beiden Teams allerdings ein wenig getrübt. Zwar haben sie sich souverän für die Playoffs qualifiziert. Dabei spielen die acht besten Mannschaften den Meister aus, sie treten dabei einmal gegeneinander an. Doch an den ersten drei von insgesamt sieben Spieltagen gab es für die Concorden wenig zu holen. Sie nahmen einen Punkt aus Glauchau mit, unterlagen aber in Apolda und Pirna. Der Traum von der Meisterschaft hat sich damit erledigt. Denn mit ihren 9:11 Zählern kann der NHV den Tabellenführer USV Halle (18:2 Punkte) weder ein- noch überholen.

Gäste aus Thüringen wollen zwei Punkte holen

Die Gäste aus Thüringen haben gar alle drei Playoff-Partien (in Pirna, gegen Freiberg und gegen Halle) verloren. Manager Sergio Ruiz Casanova ist zwar grundsätzlich zufrieden, dass sein Verein es in die Meisterrunde geschafft hat, logischerweise nichts mit dem Abstieg zu tun haben wird. „Aber ich tue mich schwer zu akzeptieren, sollten wir alle anderen Spiel in den Playoffs auch verlieren“, sagt er und kündigt an: „Wir wollen unsere ersten beiden Punkte in Delitzsch holen.“ Die gute Hinrunde habe gezeigt, zu welchen Leistungen der Kader fähig sei. Als „momentanen Störfaktor“ bezeichnet der Manager, dass die übliche Trainingshalle nicht zur Verfügung stehe. In Hermsdorf müsse der HBV sich mit einer halben Halle begnügen.

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Delitzsch verfügt in den Augen von Casanova über eine „sehr starke Mannschaft“, wie es schon das Hinspiel gezeigt habe. Damals behielten die Concorden in der Universltätsstadt mit 30:25 klar die Oberhand. Die Abwehr sei kompakt, zudem sei Delitzsch gut im Eins-gegen-Eins.

Angriff nicht effektiv genug

Die schwache Ausbeute zuletzt führt NHV-Trainer Jan Jungandreas vor allem auf die mangelnde Effektivität im Angriff zurück. „Wir nutzen unsere Chancen nicht, da fehlt das letzte Quäntchen Konsequenz und Durchschlagskraft, um erfolgreicher zu sein.“ Da müssten schleunigst Lösungen gefunden werden, „am besten gegen Jena, wir wollen eine deutliche Antwort geben“. Das gelte im Übrigen auch für den Sonnabend darauf, wenn Spitzenreiter Halle in Delitzsch antreten wird. „Das sind zwei Heimpartien, die wir gewinnen wollen, um uns ordentlich von unseren tollen Fans in die Sommerpause zu verabschieden“, sagt der Trainer. Danach spielt der NHV noch auswärts in Freiberg und Köthen.

Jungandreas betont, es gebe trotz der jüngsten Schwächephase („so etwas muss man der jungen Mannschaft zugestehen“) keinen Grund, alles schlechtzureden. „Wir sollten die Kirche im Dorf lassen.“ Es wäre verkehrt, „jetzt verrückte Sachen zu machen“, also alles über Bord zu werfen, „was vorher gut war“. Schließlich haben die Delitzscher die Hinrunde auf einem überragenden zweiten Platz beendet. Aber das ist eben schon lange her.

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