Fußball-Landesklasse Nord

Erst auf dem Rasen und dann Mallorca: So feiert Radefeld den Meistertitel

Alkoholduschen zur Feier des Tages in Radefeld: Zur Sicherheit steht der Meisterpokal etwas Abseits.

Alkoholduschen zur Feier des Tages in Radefeld: Zur Sicherheit steht der Meisterpokal etwas Abseits.

Radefeld. Fast 150 zahlende Zuschauer, ein 2:0-Sieg gegen den Vize Lipsia Eutritzsch, gepaart mit den nächsten Bier- und Sektduschen für die Landesklasse-Meister vom Radefelder SV und die Torjägerkanone oben drauf: Auch wenn die Titelentscheidung längst gefallen war, war es noch einmal ein ereignisreicher letzter Spieltag am Rande von Schkeuditz. Quasi direkt nach dem Abpfiff setzte sich der Trupp ins Flugzeug gen Mallorca.

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„Bomber“ Böhme mit 22 Saisontoren

„Das Spiel war den Temperaturen entsprechend, aber trotzdem ansehnlich. Anschließend wurde es heftig“, sagte RSV-Vize Jürgen Weber, ohne ins Detail zu gehen. Nur so viel: Die Feierlichkeiten dauerten bis zum nächsten Morgen. Und: „Die Jungs haben es sich verdient.“ Was sich durchaus statistisch belegen lässt: 22 Spiele, 19 Siege, nur eine Niederlage, am Ende 14 Punkte Vorsprung auf Lipsia Eutritzsch.

Passenderweise waren die Leipziger letzter Gegner des Fußballjahres, in dem es immerhin noch um einen Titel ging. „Bomber“ Patrick Böhme wollte im mannschaftsinternen Dreikampf um die Torjäger-Krone nichts anbrennen lassen und brachte seine Farben in Führung (28.). Sein 22. Saisontreffer sollte letztlich genügen, auch wenn der Kontrahent im eigenen Lager das 2:0 nachlegte (56.). Für Steven Hache war es Bude Nummer 20. Direkt dahinter landete der Dritte im Radefelder Bunde, Markus Richter (19).

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Abgesehen von den Toren neutralisierten sich die beiden Topteams der Liga weitestgehend. Lipsia wollte dem Meister durchaus die Party vermiesen, biss sich jedoch an der sattelfesten Defensive der Hausherren den Zahn aus. Anschließend knallten sämtliche Korken, ehe der Aufbruch gen Mallorca folgte, wo die Mannschaft bis Ende der Woche eine einmalige Saison zu begießen gedenkt.

Radefelder SV: Friedrich; Kaiser, Hache, Eschholz, Böhme (90.+1 Lerz), Lüers (80. Farkas), Flöth (61. Albert), Choschnau, Hirsch, Hintzsch (69. Barofke), Kästner.

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