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Fußball-Regionalliga

Erster Test am dritten Trainingstag: Chemie verliert 0:1 gegen Nürnberg II

Trainer Miro Jagatic stimmt seine Elf auf das erste Testspiel gegen den 1. FC Nürnberg II ein.

Trainer Miro Jagatic stimmt seine Elf auf das erste Testspiel gegen den 1. FC Nürnberg II ein.

Parsberg/Leipzig. Nur drei Tage nach dem ersten Leistungstest und 50 Stunden nach dem offiziellen Trainingsauftakt hat Regionalligist BSG Chemie Leipzig auf dem Parsberger Hatzengrün in der Oberpfalz sein erstes Testspiel der neuen Saison bestritten. Gegen den 1. FC Nürnberg II gab es für die Leutzscher eine 0:1-Niederlage durch einen direkt verwandelten Freistoß. Unter den 250 Zuschauern waren rund 100 Leipziger Fans.

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Wenige Stunden vor dem Match hatten die Grün-Weißen in einem gemütlichen Hotel sieben Kilometer vom Trainingsgelände entfernt eingecheckt und mit einem Läufchen "angeschwitzt". "Die Mannschaft wird sich hier in den nächsten Tagen sehr wohl fühlen", sagte Uwe Thomas von der Sportlichen Leitung, der Umfeld und Ambiente des Trainingscamps ebenso lobte wie den Rasen. Im Bus auf der Hinfahrt hatte Trainer Miroslav Jagatic den ersten Leistungstest vom Montag ausgewertet. Schon vor den nackten Zahlen hatte er gesagt: "Die Mannschaft ist recht fit aus dem Urlaub gekommen. Wir haben schließlich charakterstarke Spieler, darauf legen wir Wert." Nach der Auswertung fügte er hinzu: "Wir wollen nicht auf hohem Niveau meckern, aber in sechs Wochen werden die Werte noch besser sein."

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Das Spiel des Elften der Regionalliga Bayern gegen den Neunten der Nordost-Staffel war lange Zeit ausgeglichen. Man spürte jedoch, dass die Franken bereits 14 Tage länger im Training befinden – ihre Liga startet bereits Mitte Juli, während Chemie bis Anfang August in Form kommen kann. Jagatic beorderte die drei Neuzugänge Philipp Harant (Abwehr), Manasse Eshele (Mittelfeld) und Janik Mäder (Angriff) in die Startformation. Das Trio zeigte bei 30 Grad Wärme – wie die gesamte Chemie-Elf – eine engagierte Leistung. In Hälfte zwei wurde zahlreich durchgewechselt. "Wir hätten in der ersten Hälfte in Führung gehen müssen. Am Ende verlieren wir durch einen lapidaren Fehler, der zum Standard führt", analysierte der Coach: "Vielleicht ist es besser so, als wenn wir hier gleich mal 2:0 gewinnen. Dann fangen alle an zu träumen und denken, es funktioniert auf einer Po-Backe. Wir müssen hart arbeiten und unsere Tugenden auf den Platz bringen."

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Chemies Startelf: Bellot, Horschig, Harant, Wendt, Brügmann, Reinhard, Bury, Mast, Eshele, Kirstein, Mäder

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