Fußball-Regionalliga

„Es liegt an uns selbst“: ZFC Meuselwitz vor harter Aufgabe in Altglienicke

ZFC-Trainer Heiko Weber (in schwarz) hofft, dass Nils Schätzle, der sich beim Spiel gegen Chemie Leipzig verletzte, in Berlin auflaufen kann.

ZFC-Trainer Heiko Weber (in schwarz) hofft, dass Nils Schätzle, der sich beim Spiel gegen Chemie Leipzig verletzte, in Berlin auflaufen kann.

Meuselwitz. Der ZFC Meuselwitz ist am Freitag einmal mehr klarer Außenseiter, wenn er 19 Uhr zum Regionalliga-Spiel bei der VSG Altglienicke antritt. Die Berliner sind aktuell Tabellendritter, der ZFC ist auf Rang 16 abgerutscht. Gespielt wird nicht im südöstlichen Stadtteil Berlins, wo die Altglienicker eigentlich zu Hause sind, sondern mangels eigener Viertliga-Heimstatt im „Stadion auf dem Wurfplatz“, einem schmucken Geviert im Olympiagelände, im Westen Berlins.

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Für die Meuselwitzer fühlt sich die momentane Situation ein wenig an wie zur gleichen Zeit im Vorjahr. Da lagen sie nach fünf Spieltagen ebenfalls auf Rang 16, auch mit nur einem Sieg bei vier Niederlagen. Dennoch machte vor allem die jüngste Leistung der „Zipse-Elf“ Hoffnung, dass sie genug Potenzial besitzt, sich erneut aus der misslichen Lage zu befreien, vielleicht sogar schneller als vor Jahresfrist.

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Die Niederlage gegen Chemie Leipzig am vergangenen Sonntag war ziemlich unglücklich, das 0:1 fiel bekanntermaßen in der Nachspielzeit – und nachdem die Gastgeber beste Torchancen ausgelassen hatten. Das rächte sich, insofern war die Schlappe verdient. Der Auftritt des ZFC konnte sich trotzdem sehen lassen, die Leutzscher kamen teilweise mit der entschlossenen Gegenwehr und den oft erfreulich flotten Angriffen der Rot-Weißen schlecht zurecht. Das sollte Mut machen für die wohl noch schwierigere Auswärtsaufgabe bei den starken Berlinern, auch wenn die Partie nahe des Olympia-Stadions unter etwas anderer Konstellation steht. Die Schützlinge von Trainer Heiko Weber sind dort noch deutlicher in der Rolle des "Underdogs", als sie es gegen die Chemiker daheim waren. Taktisch könnte der Coach also einiges ändern. Bleiben wird wohl auf jeden Fall Felix Müller als vor der Abwehr "staubsagender" Sechser, denn: "Das hat er gegen Chemie ziemlich gut gemacht", befindet Weber zur neuen Rolle des eigentlichen Innenverteidigers.

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Stenzel und Gildenberg fallen aus

Im Vorjahr unterlag der ZFC an gleicher Stelle 0:1, übrigens auch im September, damals noch unter Coach Holm Pinder. Weber will das nicht wiederholen, so ehrenhaft knapp das gegen die Volkssport-Gemeinschaft (VSG) auch war. Besser wäre es logischerweise, mindestens einen Punkt mitzubringen. Wenn Webers Mannen wieder so mannhaft und energisch agieren wie gegen die Leipziger, ist das durchaus möglich. Vorher etwas Zielwasser zu trinken, könnte auch nicht schaden. „Es liegt an uns selbst, in jeder Partie ist etwas für uns drin“, so der ZFC-Coach, das habe man in den bisherigen Spielen gesehen.

Fabian Stenzel, der sich gegen Chemie verletzte, wird in Berlin nicht dabei sein können, auch Thilo Gildenberg wird fehlen. Dagegen hoffen die Meuselwitzer die zuletzt angeschlagenen Amer Kadric, Florian Hansch und Nils Schätzle (er erhielt gegen Chemie eine leichte Blessur) wieder einsetzen zu können.

Während die „Erste“ des ZFC den harten Fußball-Alltag bewältigen muss, beginnt die „Alte Herren Ü50“ daheim die Feierlichkeiten zu ihrem 20-jährigen Bestehen. Los geht es heute 15 Uhr mit einem Fußballtennis-Turnier, die richtige „Sause“ steigt dann am 23. September, 16.30 Uhr, im Mehrzwecksaal der Bluechip-Arena.

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