Eishockey

Euphorie im Eiszirkus: IceFighters Leipzig gewinnen Derby gegen Halle

Mit der „blauen Wand“ im Rücken gelingt den IceFighters Leipzig um Dominik Piskor (l.) der Derbysieg gegen die Saale Bulls Halle.

Mit der „blauen Wand“ im Rücken gelingt den IceFighters Leipzig um Dominik Piskor (l.) der Derbysieg gegen die Saale Bulls Halle.

Leipzig. „Ich wünschte, wir hätten immer Derby“, sagte Sven Gerike kurz vor dem Freitag-Match gegen Halle angesichts der sich füllenden Halle und der Stimmung im Leipziger Eiszirkus. Knapp drei Stunden freute sich der Coach der Exa Icefighters zwar über den 4:3-Sieg nach Penaltyschießen gegen den Erzrivalen. Doch mit der Leistung seiner Mannschaft haderte der 45-Jährige. Derweil feierten die Zuschauer. Exakt um 22.21 Uhr bebte der Zirkus und die Eiskämpfer stürmten auf ihren Goalie Eric Hoffmann zu, der zwei Penaltys entschärft hatte.

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Abnutzungskampf im Eiszirkus

Auf den Rängen herrschte die ganze Zeit Derby-Stimmung. Die „blaue Wand“ der Leipziger forderte von ihren Lieblingen „Attacke“, die rot-weiß gekleideten Anhänger der Gäste hatten ein Transparent mitgebracht und wünschten sich: „Alles für den Derbysieg.“

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Vor 2249 Zuschauern fand ein Abnutzungskampf statt. Denn bei beiden Teams hatte sich die personelle Situation unter der Woche kaum entspannt. Kurz vor dem ersten Bully konnten die „Schäfchen“ auf beiden Seiten durchgezählt werden. Die Gäste mussten sich mit 11 Feldspielern gegen 15 Eiskämpfer erwehren. Doch die Saalestädter nahmen sofort den Schlagabtausch an, hielten selbst das Tempo hoch und nutzten die erste Überzahl zur Führung. In den ersten beiden Dritteln durften die Gäste nach Leipziger Strafen drei Mal mit einem Mann mehr auf dem Eis agieren.

„Wir kämpfen, solange uns die Füße tragen“

Dennoch schien das Spiel nach 24 Minuten in Richtung Leipziger Gleis abzubiegen, als Luis Rentsch das 2:1 erzielte. Doch Spielkontrolle wollte nicht einziehen. Mehr und mehr machte sich bemerkbar, dass bei den Icefighters ausgerechnet zu viele Leistungsträger fehlten. Halle blieb gefährlich, Goalie Hoffmann entschärfte drei Großchancen, war zweimal aber machtlos. So ging es mit einer knappen Gäste-Führung ins letzte Drittel.

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„Wir kämpfen, solange uns die Füße tragen“, hatte Gerike versprochen. Die Füße trugen beide Teams 65 Minuten lang, doch mehr als der Ausgleich gelang den nun überlegenen Icefighters nicht mehr. Dem Publikum wurde das volle Programm geboten. Nach dem Penaltyschießen kannte die Euphorie keine Grenzen, die 50 Liter Freibier schmeckten den Fans nun doppelt gut.

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Nach dem Sonntag-Auftritt in Herford gilt es für die Leipziger am Dienstag (20 Uhr) gegen Rostock bereits wieder auf heimischem Eis.

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