Motocross

Fataler Sturz: Mietzsch verpasst den Sachsenmeistertitel

Robin Mietzsch unterwegs auf der Rennpiste. Jetzt hat er erst einmal Pause.

Robin Mietzsch unterwegs auf der Rennpiste. Jetzt hat er erst einmal Pause.

Waldheim/Reinsdorf. Das der Nachwuchs auch im Motocross nicht gerade von den Bäumen fällt, dessen ist man sich hierzulande bewusst. Seit Jahren setzt sich daher Teamchef Veit Raudies intensiv mit der Jugendarbeit auseinander und unterstützt die Motocross-Asse von morgen. Jeden Mittwoch trainiert der einstige Profi von 17 bis 19 Uhr fleißig mit den Kids auf der hauseigenen Trainingsstrecke in Reinsdorf für die anstehenden Läufe und stellt dabei seine eigene Arbeit als Zweiradmechaniker hinten an, um den Jungen und Mädchen eine Perspektive zu bieten und sie weiter voranzubringen.

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„Wir versuchen, einfach eine gute Grundlage für die Rennen zu schaffen, damit jeder Fahrer die für sich beste Leistung abrufen kann“, erklärte Raudies kürzlich und scheut dabei weder Kosten noch Mühe. Für die Betreuung der jungen Rennfahrer gehen somit schnell einige freie Wochenenden ins Land, die eigentlich für Freunde und Familie angedacht sind. Alles um die Fahrer bestmöglich zu unterstützen. Die Ergebnisse dieser Arbeit können sich sehen lassen.

Hoffnungen dahin

Bereits im vergangenen Jahr stand das Raudies Racing Team bei der MX Sachsen regelmäßig auf dem Podest und holte sich – mit Oskar Gühne an der Spitze – beim Saisonfinale in Jauer den Meistertitel 2021. Trotz einiger verletzungsbedingten Ausfälle in diesem Jahr sind die Waldheimer auch 2022 an der Spitze wieder voll dabei und durften kürzlich mit vier Fahrern beim ADAC-Bundesendlauf in Frankenbach an den Start gehen, den Oskar Gühne mit dem vierten Platz als Teambester abschloss.

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Zudem stehen aktuell mehrere Fahrer der Truppe in der Sachsenmeisterschaft unter den besten fünf Piloten und in mehreren Klassen ganz oben an der Spitze. So mischte Robin Mietzsch im Titelkampf der Klasse Clubsport (125 – 650 ccm) fleißig mit. Vor 14 Tagen ging es für den 24-Jährigen jedoch gründlich schief. Mietzsch startete in Trebitz bei Wittenberg in der MX1, um sich in dieser Klasse auszuprobieren und kam zunächst nach dem ersten Rennen zufrieden als Siebter ins Ziel.

Im zweiten Lauf stürzte Mietzsch jedoch schwer und brach sich dabei das Schlüsselbein. Damit waren die Hoffnungen auf den Sachsenmeistertitel dahin. Auf den Vizemeistertitel hat Mietzsch allerdings noch gute Chancen, denn mit 45 Punkten Vorsprung auf Platz drei hat er ein komfortables Polster vorzuweisen.

Nick Paulig auf Bronzekurs

Sein Teamkollege Toni Hirschel aus Klingenberg hat damit die Chance, bei den letzten beiden Wochenenden in Ansprung und Thurm den Sack zuzumachen. Hirschel führt derzeit mit 35 Punkten die Tabellenspitze an. Auch Justin Turowski aus Großschirma und der Waldheimer Oskar Gühne könnten jeweils noch einen weiteren Meistertitel für die Reinsdorfer nach Hause fahren.

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Turowski räumte zuletzt beim MSC Pflückuff in beiden Läufen voll ab und führt somit die Wertung in der Klasse bis 85 ccm klar an. Oskar Gühne war nach einer Verletzung zwar noch nicht bei seiner alten Stärke, konnte aber dennoch mit Platz drei und vier wichtige Punkte einfahren und steht mit dem Führenden bei den Youngstern bis 125 ccm punktemäßig gleichauf.

Auf Bronzekurs in der MX2 Klasse liegt Nick Paulig aus Altmittweida. Er steht im Gesamtklassement derzeit auf einem guten vierten Platz. Sein Bruder Martin Paulig ist derzeit Achter in derselben Klasse. Bei den weiblichen Startern hält Annemarie Römer aus Burgstädt als Gesamtfünfte die Fahne für die Reinsdorfer oben. Elias Neukirchner, der Jüngste im Team, ist aktuell Elfter, während Tom Fischer bei den Junioren auf Rang 13 notiert ist. Ebenso wie Tony Winkler in der Klasse MX2.

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