Fußball

Fehlstart: HFC Colditzer verliert beim Aufsteiger TSV Flöha

Kevin Ruppelt vom HFC Colditz (Mitte/in weiß) erzielte bei der 2:3-Niederlage beim Aufsteiger TSV 1848 Flöha beide Tore der Gäste.

Kevin Ruppelt vom HFC Colditz (Mitte/in weiß) erzielte bei der 2:3-Niederlage beim Aufsteiger TSV 1848 Flöha beide Tore der Gäste.

Flöha. In seinem ersten Punktspiel in der Landesklasse Mitte stolperte der HFC Colditz eher unerwartet mit einer 2:3-Niederlage beim Aufsteiger TSV 1848 Flöha in die Saison. Abgesehen von der Hitze war alles angerichtet für einen gelungenen Einstieg in die neue Spielzeit. Als ersten Gegner hatte der über den Sommer runderneuerte HFC Colditz die Flöhaer vorgesetzt bekommen. Auf der schmucken Anlage verspürte der Besucher noch ein wenig Aufstiegseuphorie.

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Die wenigen mitgereisten Colditzer Anhänger sahen zunächst eine Anfangsphase zum Zunge schnalzen. Aus einer sicheren Abwehr heraus konnten die vorsichtig agierenden Gastgeber in ihre eigene Hälfte gedrängt werden, wo der HFC nahezu im Minutentakt zu guten bis allerbesten Einschussmöglichkeiten kam. Mehrfach tauchten Colditzer Angreifer frei vorm Torwart auf, vergaben diese Chancen jedoch mehr oder weniger kläglich.

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Einzig zählbarer Erfolg dieser sehr starken Minuten blieb schließlich der Führungstreffer für den HFC auf des Gegners Platz, den Neuzugang Kevin Ruppelt bereits in der achten Minute markierte. Flöha blieb ruhig und spielte im eigenen Stadion auf Konter, blieb allerdings in dieser Anfangsphase damit noch stecken bei einer aufmerksamen Colditzer Viererkette.

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Ideenlosigkeit im Angriffsspiel

Aber schon nach einer knappen Viertelstunde war es um die Colditzer Herrlichkeit geschehen, als die Heimelf ein erstes Mal gefährlich im Strafraum auftauchen konnte und wie aus dem Nichts zum Ausgleichtreffer durch Markus Zamzelli kam. Nun wurde es ein anderes Spiel im Auenstadion, denn die Leichtigkeit der Anfangsminuten war beim HFC verflogen. Flöhas Abwehrriegel stand nun gut und vermied Torgelegenheiten für die Gäste. Mit einem 1:1 ging es zur Pausenbesprechung in die Kabine.

In Durchgang zwei sahen sich die HFC-Spieler nach halbherziger Abwehrarbeit und einem Kunstschuss von Julius Richter an den Innenpfosten schon nach 48 Minuten mit 1:2 im Rückstand. Der HFC verlegte sich immer mehr auf lange Bälle hinter die hohe Abwehrreihe der Hausherren, bot dem Gegner aber auch Konterchancen. So produzierten die Flöhaer in der 67. Minute bei einem solchen ein weiteres Traumtor, als Robin Klinner eine scharfe Hereingabe von links mit seinem offenbar sehr starken linken Fuß per Direktabnahme unhaltbar zum 3:1 ins Toreck beförderte.

Bei Colditz gingen und kamen die Spieler, aber es blieb die Ideenlosigkeit des Angriffsspieles sowie die mangelnde Durchschlagskraft im Angriff. Kaum einer konnte mal seinen Gegenspieler ausspielen und damit eine neue Spielsituation schaffen. Und so blieb es Kevin Ruppelt vorbehalten, einen langen Mörtlbauer-Ball wieselflink zu erlaufen und zwölf Minuten vor dem Abpfiff doch noch den Anschlusstreffer zu erzielen. Mehr gelang leider nicht und so gab es viele Fragezeichen und enttäuschte Gesichter auf Colditzer Seite, als der Schiedsrichter die Partie beendete.

HFC Colditz: Reichelt - Mörtlbauer, Goll, Demmler, Reißig (Gräf), Hoffmann (Käseberg), Eisert (Morgenstern), Neumann, Moratzky (Silva), Ruppelt und Wagner.

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Von Jens Richter

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