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Motorsport

Toni Finsterbusch mischt IDM Superbike auf: Zweimal Vierter in Oschersleben

Toni Finsterbusch (Nummer 56) war am vergangenen Wochenende in Oschersleben gut unterwegs. Der Krostitzer kam zweimal als Vierter ins Ziel.

Toni Finsterbusch (Nummer 56) war am vergangenen Wochenende in Oschersleben gut unterwegs. Der Krostitzer kam zweimal als Vierter ins Ziel.

Nordsachsen. Bereits beim Auftakt der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft (IDM) auf dem Lausitzring konnte sich GERT56-Pilot Toni Finsterbusch über den ersten Podestplatz in 2022 freuen, auch wenn der Saisonauftakt für den gebürtigen Nordsachsen zunächst nicht nach Plan verlaufen war. Finsterbusch startete im ersten Rennen von Position 5 aus und musste in der Spitzkehre mit seiner BMW M 1000 RR den Notausgang nehmen und durch das Kiesbett fahren. Von dort an war der 28-Jährige dem Feld hinterher und fand keinen so rechten Anschluss mehr. Finsterbusch kam letztlich zwar nur als 21. ins Ziel ließ jedoch mit einer beeindruckenden Rennpace aufhorchen, die für das 2. Rennen in der Lausitz mehr versprach.

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Dort startete Finsterbusch schließlich von Rang elf und pflügte sich förmlich durch das Feld. Runde um Runde arbeitete er sich nach vorn und holte sich sechs Runden vor Schluss den zweiten Platz, den er bis ins Ziel nicht mehr abgab. Mit 20 Zählern im Gepäck und Platz 6 in der Gesamtwertung reiste der einstige Moto 3 WM-Pilot am vergangenen Wochenende dann zum zweiten Lauf der IDM Superbike nach Oschersleben.

Wenig Möglichkeiten zum Überholen

"Mit dem zweiten Platz am Lausitzring waren wir als Team sehr zufrieden. Für Oschersleben erwarten wir von uns, dass wir vielleicht um Platz 3 wieder mitkämpfen können, Platz 1 und 2 sind für uns noch etwas außer Reichweite, aber eine Platzierung in der Top 6 sollte definitiv für uns machbar sein", schilderte Finsterbusch noch vor dem Rennwochenende seine persönlichen Erwartungen und versuchte, dies in den Zeitentrainings sogleich umzusetzen.

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Am Ende wurde es Startplatz 8 für den BMW-Piloten. „Im Qualifying habe ich mich schwergetan, eine gute Rundenzeit herauszupressen, sodass ich alles auf den Start setzen werde, um dort von Beginn an weiter nach vorn zu kommen“, berichtete Finsterbusch. „Es ist hier insgesamt schwer zu überholen auf der Strecke, denn es gibt in Oschersleben nicht besonders viele Möglichkeiten, um vorbeizukommen. Wir bewegen uns in der Superbike alle eng beieinander, sodass es nicht einfach ist auf den Geraden sich einen Vorteil zu verschaffen, wo man dann auch noch in Angriffsweite ist, aber ich versuche dennoch mein Bestes. Platz 4 ist definitiv drin“, gab Finsterbusch seine klare Zielstellung bekannt und sollte mit dieser Einschätzung anschließend auch Recht behalten.

Im ersten Rennen machte Finsterbusch beim Start gleich mehrere Plätze gut und hatte sogar die Top 3 in Sichtweite, steckte dann jedoch hinter dem Niederländer Rob Hartog fest. Der Krostitzer kam als Vierter ins Ziel und durfte sich aufgrund der Reverse Grid-Regelung in der IDM über den Spitzenplatz in der Startaufstellung für das zweiten Rennen freuen. Gleich neben ihm nahmen Rob Hartog und Jan Mohr Platz. Die zweite Reihe gehörte Pepijn Bijsterbosch und Kamil Krzemien sowie dem erfolgreichen Neueinsteiger Gabriel Noderer. Von der dritten Reihe aus mussten sich indes die drei Besten vom Vormittag – Vladimir Leonov, Markus Reiterberger und Florian Alt in Startposition begeben.

Schlagabtausch im Kampf um Platz 4

„In der Regel läuft es so wie in der World Superbike, wo auch das Reverse Grid zur Anwendung kommt“, erklärt Toni Finsterbusch den Startverlauf. „Mit einem guten Start sind die Jungs schnell wieder vorn dabei. Aber für die Zuschauer ist es spannender und auch für den Fahrer ist es noch einmal eine Abwechslung, so starten zu können.“

„Ich hätte schneller gehen können als der Fahrer vor mir, aber ich kam einfach nicht durch und das hat mich schließlich auch aufgehalten. Wo ich dann vorbei war, konnte ich mich stückchenweise absetzen und bin schneller gefahren als Vladimir Leonov auf Rang 3. Er war in dem Moment jedoch bereits zu weit weg. Wäre ich direkt dahinter gewesen, hätte ich am Ende vielleicht auch noch einmal angreifen können, aber zweimal als Vierter ins Ziel zu kommen, damit bin ich definitiv zufrieden“, so Finsterbusch, für den sich nach dem erfolgreichen Saisonauftakt auch die beiden vierten Plätze in Oschersleben auszahlen, denn damit rutscht der Gert56-Pilot auf Rang 2 in der Meisterschaftswertung.

Von Doreen Müller-Uhlig

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