Volleyball – Regionalliga Ost

Flop und Top: SV Bad Düben verliert Spitzenspiel, GSVE II gewinnt Derby

Knick im Spiel: Das Team des SV Bad Düben hadert mit der Entwicklung der letzten Wochen.

Knick im Spiel: Das Team des SV Bad Düben hadert mit der Entwicklung der letzten Wochen.

Bad Düben. Der SV Bad Düben hatte auf die Tabellenführung in der Volleyball Regionalliga Ost geschielt. Gegen Spitzenreiter USV TU Dresden brachte das Team um Spielertrainer Kevin Philipp allerdings nicht die nötige Leistung aufs Parkett, mit 0:3 (20:25, 23:25, 21:25) verloren die Dübener am Sonnabend in der Landeshauptstadt. Davon profitieren konnte die Reserve des GSVE Delitzsch, die durch einen Sieg gegen die LE Volleys II am SV vorbeizogen und nun auf Tabellenplatz zwei stehen. Währenddessen sammelt der Krostitzer SV weiter Punkte im Abstiegskampf: Gegen den Dresdner SSV gelang die Überraschung.

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„Uns hat einfach die letzte Entschlossenheit gefehlt“, sagt SV-Coach Philipp. Die Niederlage gegen die starken Dresdner, die auch ohne ihren etatmäßigen Zuspieler ihrer Rolle als Ligaprimus gerecht wurden, sei zwar zu verschmerzen. Die Entwicklung der letzten Wochen sieht Philipp dennoch kritisch. Mit überzeugenden Leistungen in die Saison gestartet, war spätestens beim 3:0-Erfolg gegen Schlusslicht Nordhausen ein Knick im Dübener Spiel zu bemerken.

GSVE mit entscheidenden Nadelstichen

„Nach der Niederlage am Wochenende haben wir uns zusammengesetzt und ausgewertet, was derzeit schiefläuft“, erzählt Philipp. „Wir wollen das Jahr nicht einfach so austrudeln lassen, die letzten beiden Spiele jetzt noch gewinnen.“ Vor allem emotional wollen sich die Dübener dann wieder steigern: „Spielerisch halten wir gut mit, aber zuletzt nehmen wir unsere Punktgewinne zu selbstverständlich mit, die haben wir am Anfang der Saison mehr abgefeiert.“ In zwei Wochen geht es für den SV gegen den Dresdner SSV weiter.

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Über ein freies Wochenende kann sich das Team von Sebastian Reichstein nicht freuen. Der GSVE Delitzsch ist am Sonnabend (15 Uhr, Artur-Becker-Halle) gegen den Dresdner SSV gefordert, den der Krostitzer SV am Wochenende mit 3:2 besiegte und somit den Abstand auf die Abstiegsplätze weiter vergrößerte. Reichstein kann mit diesem Ergebnis wenig anfangen, konzentriert sich lieber auf die Leistung seines Teams, das zuletzt im Derby gegen die LE Volleys überzeugte (3:0). „Riesenlob an mein Team. Die Jungs haben das gegen die technisch sehr starken Leipziger echt gut gehandelt“, freut sich Reichstein.

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Die Emotionen, die Trainer Reichstein von seinem Team zuletzt einforderte, waren ausgerechnet im prestigeträchtigen Duell voll da. „Die Motivation würde ich den Jungs nie absprechen, aber diesmal haben echt alle auf dem Feld gezeigt, dass sie diesen Sieg unbedingt wollen.“ So kämpften sich die Gymnasialen nach schwachem Start im ersten Satz immer besser ins Spiel, entschieden immer wieder lange Ballwechsel für sich. „Diese Nadelstiche waren für uns entscheidend“, sagt Reichstein.

Insbesondere Zuspieler Niklas Bechtloff überzeugt auf Seiten des GSVE. Durch eine starke Aufschlagserie gab er seinem Team im zweiten Satz die nötige Sicherheit, lenkte zudem das Angriffsspiel mit viel Übersicht. Den Schwung kann der neue Tabellenzweite in den letzten drei Spielen des Jahres gut gebrauchen: In zwei Wochen ist Spitzenreiter USV Dresden zu Gast am Lober, den Jahresabschluss bildet das Derby gegen Kevin Philipps SV Bad Düben.

Von Leon Heyde

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