Football

Fokussiert, angestachelt, hungrig: Leipzig Kings sind bereit für Hamburg

Aus dem "Heimspiel" in Dessau wollen die Kings ihre Schlüsse ziehen und endlich den ersten Sieg holen.

Aus dem "Heimspiel" in Dessau wollen die Kings ihre Schlüsse ziehen und endlich den ersten Sieg holen.

Leipzig. „Gegen die Kings zu spielen, soll den Gegnern Sorgen bereiten“, sagt Mike Tavares, Linebacker der Kings und einer der erfahrenen Spieler im Team. Er sieht seine Defensive auf einem guten Weg. Wir haben zweimal gegen die Kings verloren, habe Headcoach Frank Armstrong seiner Truppe gesagt und damit auf die eigenen Fehler angespielt, durch die die Gelb-Grünen den Gegnern Wroclaw und Düsseldorf den Sieg erst ermöglicht haben. Jetzt sei es an der Zeit, den Konkurrenten zu besiegen. Ihr Selbstbewusstsein haben die Leipziger also nicht eingebüßt.

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Um ihre Ansprüche in die Tat umzusetzen und Hamburg am Samstagabend zu schlagen, haben die Kings den Frust in der Trainingswoche positiv umgesetzt. Da das Hamburger Offensivspiel unter dem neuen Koordinator Philipp Schulz möglicherweise noch nicht gefestigt ist, rechnen sich die Kings gegen den Divisionsgegner etwas aus. Die Läufe – auch die des Quarterbacks – zu stoppen, ist das erste Ziel der Abwehr.

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Dazu beitragen werden die Defensiv-Spezialisten Mike Tavares und A. J. Wentland, die im Leipziger Team zu den fleißigsten Video-Studenten gehören. Das eigene Spiel und die Gegenspieler zu analysieren, sei ein „Vollzeitjob“. Die Liga hätten sie gut im Blick, so die Linebacker. Wentland hat im letzten Spiel eine Erfahrung der unangenehmen Art hinter sich gebracht. Bei einem harten aber regulären Zweikampf wurde sein Ohr so gedrückt, dass er unmittelbar an der Seitenlinie getackert werden musste.

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Schmerzhaft: Das Ohr von Leipzig King A. J. Wentland wird getackert.

Schmerzhaft: Das Ohr von Leipzig King A. J. Wentland wird getackert.

Schmerzhaft sei es gewesen, aber auf seiner Position sei er es gewohnt, Körperkontakt wegzustecken, erklärt der letztjährige ELF-Champion – damals noch im Trikot der Frankfurt Galaxy. Vielmehr freue er sich über erfolgreiche Aktionen seines Teams, um die Energie und Spannung auf dem Maximum zu halten. Sein Blick gehe dann immer ins Publikum, auf das sich die Kings Spieler auch in Halle freuen. Wieder ein Auftrag also, ein fremdes Stadion zum „Green Kingdom“ zu machen, wie übrigens auch der Name eines der Fanclubs lautet.

Um 18 Uhr startet das Match im Leuna-Chemie-Stadion. Tavares wird im doppelten Sinne hungrig ins Spiel gehen. Nach dem Aufstehen an einem Spieltag esse er nichts, verrät er über seine Spieltags-Routine, die unter anderem das Berühren der 1-Yard-Linien vorsieht. Wenn alle Spieler einzeln ihren Fokus gefunden haben, komme das Team erst kurz vor Anpfiff zusammen und verbinde die Energie, um den ersten Heimsieg in der Saalestadt zu erreichen.

Von Julius Schilling

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