Oberliga Süd

Frühes Tor sichert drei Punkte: FC Eilenburg gewinnt Spitzen-Duell

Eilenburgs Michael Schlicht erzielte beim VfB Auerbach das Tor das Tages zum knappen 1:0-Erfolg

Eilenburgs Michael Schlicht erzielte beim VfB Auerbach das Tor das Tages zum knappen 1:0-Erfolg

Eilenburg. Das war mal wieder nichts für schwache Nerven! Der FC Eilenburg hat beim VfB Auerbach einen immens wichtigen 1:0-Sieg gefeiert und den Spitzenplatz in der Oberliga Süd behauptet. Das Tor des Tages fiel schon nach 180 Sekunden. Michael Schlicht hob den Ball nach einem Abwehrfehler über VfB-Schlussmann Stefan Schmidt ins leere Tor. Danach war es viel Kampf, Krampf und am Ende eine Portion Zittern.

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Späte Gegentreffer sind beim FC Eilenburg nichts Ungewöhnliches. Kein Wunder also, dass die Eilenburger Bank am Samstag ab der 80. Minute immer wieder den Blick zur Anzeigetafel schweifen ließ. Jetzt bloß nicht wieder so ein Drama, wie zuletzt in Westerhausen oder Zorbau. Der Fluch der Last-Minute-Treffer wiederholte sich in Auerbach nicht und dass, obwohl die Gastgeber den FCE in den üppigen sechs Minuten Nachspielzeit einschnürten. Doch die Defensive stand bärenstark, ließ nichts und niemanden zum Erfolg kommen.

Auerbach lässt Torgefahr vermissen

Und so biss sich auch Marc-Philipp Zimmermann die Zähne aus. Die Lebensversicherung der Auerbacher der vergangenen Jahre trifft nicht mehr und steht symbolisch für die Torflaute der Vogtländer. Die mangelnde Torgefahr ist das Problem, der ansonsten durchaus beherzt aufspielenden Elf von Trainer Sven Köhler. „Hier werden noch einige Mannschaften verlieren“, war sich Eilenburgs Ehrenpräsident Gerd Stephan sicher. Auch Trainer Sascha Prüfer atmete auf: „Hauptsache gewonnen. Es war das erwartet schwere Spiel“, sagte er. Schön war es nicht immer, aber erfolgreich.

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Eilenburg – ohne den kranken Adam Fiedler - war in den ersten Minten präsenter, schaffte es aber nicht einen Treffer nachzulegen und musste früh auf Pascal Sauer verzichten. Nach gut 15 Minuten wurde der Flügelflitzer mit Kreislaufproblemen ausgewechselt. Hüben wie drüben sahen die Fans kaum torgefährliche Szene – und wenn, dann verpufften sie. Auch nach dem Wechsel war es eine umkämpfte Partie – in der Eilenburg der Deckel zu machen hätte müssen. Doch die eingewechselten Lennert Möbius und Christoph Bartlog scheiterten allein vor Keeper Schmidt. Auerbach kämpfte verbissen, ließ aber die spielerische Raffinesse vermissen.

FC feiert Sieg des Willens

So kochten die auffällig guten Patrick Aquilar und Schlicht ihre Gegenspieler immer wieder ab. Im Eilenburger Angriff spielte Benjamin Luis die Rolle des Alleinunterhalters mit viel körperlicher Robustheit. Im Zweikampf hat es derzeit jeder Verteidiger gegen den Modellathleten schwer, zum klaren Abschluss kam er dennoch nicht. Dafür fehlte auch die Unterstützung der Außen, die im Auerbacher Schmuckkästchen nicht so zur Geltung kamen. Am Ende stand ein Sieg des Willens zu Buche – entschieden durch einen genialen Heber.

FCE: Naumann, Vogel, Majetschak, Jarosch, Kim, Schlicht, Aquilar, Pa. Sauer (18. Möbius/80. dos Santos), Baumann (70. Borck), Ph. Sauer (70. Bartlog), Luis

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