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Fußball-Stadtpokal

Gelingt der dritte Sieg? BSG Chemie II will PaBo nicht das Double lassen

Die zweite Garde der BSG Chemie hatte den SV Panitzsch/Borsdorf in der Liga zwei Mal geschlagen. Können sie am Samstag erneut Jubeln?

Die zweite Garde der BSG Chemie hatte den SV Panitzsch/Borsdorf in der Liga zwei Mal geschlagen. Können sie am Samstag erneut Jubeln?

Leipzig. Aller guten Dinge sind drei, hoffen die Jungs von der U23 der BSG Chemie. Die „Zweite“, wie sie im Sprachgebrauch genannt wird, tritt zum dritten Mal in dieser Saison gegen Panitzsch/Borsdorf an und möchte zum dritten Mal gewinnen. Doch nach dem 2:1 und 4:0 in der Meisterschaft, die Borsdorf/Panitzsch für sich entschied und als Meister beendete, wird es im Stadtpokalfinale (Samstag, 16 Uhr in Panitzsch) nicht einfacher – im Gegenteil. „Das wird hauchdünn“, weiß U23-Coach Dennis Kuhrig.

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„Wir wissen, wie wir sie knacken können, aber das klappt nur über die mannschaftliche Geschlossenheit, wenn jeder alles gibt für den anderen, Mentalität ausstrahlen. Und wir brauchen eine gewisse Leidensfähigkeit, denn Panitzsch wird versuchen, seinen dominanten Fußball zu spielen. Wir dürfen nicht in Panik geraten, wenn nicht gleich alles klappt, oder wenn wir vielleicht mal in Rückstand geraten“, weiß Kuhrig.

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Für das große Finale in Panitzsch stehen ihm die Langzeitverletzten Nils Gräfe, Tim Wecker und Abdulmalik Bakusch nicht zur Verfügung. „Ansonsten hoffe ich, dass alle fit bleiben, die zuletzt im Kader waren, und wir auf alle Spieler zurückgreifen können.“ Auf Spieler der ersten Mannschaft wird Kuhrig, der sein letztes Spiel als Trainer für die BSG Chemie bestreiten wird, allerdings wohl verzichten müssen, da sich die Mannen von Trainerkollegen Miro Jagatic im Trainingslager befinden. Und auch von den so typischen amateurbedingten Ausfällen bleibt Dennis Kuhrig nicht verschont, fehlt doch mit Leon Latka ein Spieler, der einen Termin in Hamburg wahrnehmen muss und deshalb nicht im Finale zur Verfügung stehen kann. Schade für den Jungen und das Team. Auch einige A-Jugend-Spieler werden erneut im Kader stehen, um sie an die höheren Aufgaben im Männerbereich heranzuführen.

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„Leidenschaft ist der Schlüssel“

Einer, der beim Pokalsieg mithelfen will, ist der erst vor einem halben Jahr zum Verein gekommene Max Zimmer. Der 24-jährige Student der Sportwissenschaften kam vom VfL Halle und gilt im Kader ein wenig als „Mutter für alles“, wie er es selbst umschreibt. Das liegt an den vielen Positionen, die er spielen kann frei nach dem Motto: „Wo der Trainer mich hinstellt, spiele ich.“ Rechtsverteidiger, Innenverteidiger, Sechser, Achter, rechtes Mittelfeld – all das füllte Zimmer schon aus. Den letzten 4:0-Sieg gegen Panitzsch sah er allerdings nur von draußen, und das auch nur in der zweiten Halbzeit. „Ich war mit der U17 unterwegs, da ging das leider nicht anders“. Dort ist Max Zimmer als Co-Trainer gemeinsam mit seinem ehemaligen Mannschaftskollegen Sven Schlüchtermann verantwortlich für das Team.

„Schlü“ war es auch, der ihn nach Leipzig „lotste“. Nach dem Wechsel zu Chemie schnupperte Max erst mal als Praktikant in das Geschehen rund um die U17, nun ist er Co-Trainer. „Später mal als hauptamtlicher Trainer im Nachwuchs irgendwo zu arbeiten, wäre schon eine schöne Herausforderung“, formuliert Zimmer, der nach einer Achillessehnen-Entzündung nun wieder topfit ist und gern den Pokal mit nach Leutzsch nehmen möchte. „Wir gehen sehr positiv an die Sache heran, wir wissen, was wir können“, sagt er. „Wir werden uns in der Woche beim Training gut einstellen und die Stimmung hochhalten, dann sind wir guter Dinge. Unterschätzen werden wir den Gegner aber keine einzige Sekunde“, warnt der junge Coach.

„Leidenschaft ist der Schlüssel, den Rasen umackern, für den anderen da sein“ – das ist das Rezept von Trainer Dennis Kuhrig. Typisch Leutzscher Tugenden, möchte man meinen, aber Fußball spielen kann die Mannschaft auch. Beides zusammen auf den Rasen gebracht, könnte den Erfolg bringen. Damit aller guten Dinge auch wirklich drei sind.

Von Jens Fuge

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