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Volleyball

Neues Modell: Grimma Volleys suchen für kommende Saison weitere Unterstützer

Die ESA Grimma Volleys am Saisonende 2022/23.

Die ESA Grimma Volleys am Saisonende 2022/23.

Grimma. Der Aufstieg in die neue 2. Bundesliga Pro ist für die ESA Grimma Volleys eine ganz besondere Herausforderung. Nicht nur, das sportlich sehr ambitionierte Vereine aus den beiden 2. Bundesligen in dieser Liga vertreten sein werden, sondern mit Straubing und Erfurt auch noch zwei Absteiger aus der 1. Bundesliga.

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Der Thüringer Traditionsklub hat schon öffentlich bekannt gegeben, mit dem gleichen finanziellen Mitteln in der neuen Liga anzutreten. Für die Grimmaer Verantwortlichen ist es daher wichtig, weitere Unterstützer und Mittel zu gewinnen.

Stefanie Diestel, die Vizepräsidentin des neuen Pro-Bundesligisten Grimma, ist froh darüber, dass dem Verein nun eine neue Möglichkeit der Unterstützung zur Verfügung steht. Damit allein kann eine Saison in der 2. Bundesliga aber nicht durchfinanziert werden. „Bei der Akquise suchen wir immer nach neuen Möglichkeiten“, sagte Diestel und präsentierte die neueste Möglichkeit zur Unterstützung des Teams in Form einer „ESA Volleys Aktie“.

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Allerdings geht der Pro-Zweitligist jetzt nicht an die Börse. Auch kann mit dem Kauf einer solchen „Aktie“ kein Anteil am Verein erworben werden. „Man hilft und fördert den Verein und damit dem Volleyball in der Region“, erklärte Diestel. „Diese Aktie ist ein interessantes Marketing-Instrument. Erste Interessenten gibt es dafür bereits!“

Modell schon in Leipzig erprobt

Eine Neuerfindung ist es nicht. Schon der SC DHfK Leipzig hat seinen Fans und Förderern eine Aktie angeboten. „Das ist dort sehr gut angekommen“, erzählt Christian Beutler. Der Vizepräsident und Teammanager der ESA Volleys weiß natürlich, dass Grimma solche Zahlen wie in Leipzig nicht erreichen kann. Bereits 20 verkaufte Aktien in dieser Saison sehen die Verantwortlichen als Erfolg.

Für 500 Euro ist eine solche Aktie (oder mehrere) über den Verein erhältlich. Die ersten wurden bereits verkauft, alle „Aktionäre“ werden ab der neuen Saison dann auch auf der Internetseite veröffentlicht.

Jedes Unternehmen, aber auch jede Privatperson kann zum „ESA Grimma Volleys Aktionär“ werden. Für die 500 Euro erhält man vom Verein eine Dauerkarte für die kommende Saison und einen Fan-Schal. Die eigentliche „Rendite“ würde dann im möglichen zweiten Jahr ausgezahlt werden. Sollte es einen Wiedererwerb geben, dann erhält der „Aktionär“ nämlich zwei Dauerkarten.

Jeder Aktionär hilft

„Wer es wünscht, bekommt die ESA Volleys Aktie vor einem Heimspiel überreicht“, sagt Christian Beutler. „Auf jeden Fall werden alle Aktionäre auf unserer Internetseite und in der Halle veröffentlicht. Es wäre großartig, wenn wir in dieser Saison 20 Aktien verkaufen können. Wir hoffen auf breite Unterstützung aus der Region.“

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Die Unterstützung ist notwendig, damit das Vorhaben #MISSIONZWEITEBUNDESLIGAPRO auch in Zukunft finanziell gesund bleibt. Beutler: „Grimma hat schon einmal 16 Jahre am Stück in der 2. Bundesliga gespielt. Es wäre ein Traum, wenn wir noch einmal mindestens 16 Jahre in der 2. Bundesliga Pro bleiben können.“ Jeder Aktionär hilft dabei.

Hinweis: Es handelt sich um eine fiktive Aktie in Form eines Mäzentums/Sponsoringkonzepts und nicht um ein Wertpapier im Sinne des Aktiengesetzes!

LVZ

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