Volleyball – 2. Bundesliga

GSVE Delitzsch gewinnt Abstiegskrimi in Hammelburg

GSVE-Trainer Benedikt Bauer (Archiv) hat mit seinem Team den Klassenerhalt in der eigenen Hand.

GSVE-Trainer Benedikt Bauer (Archiv) hat mit seinem Team den Klassenerhalt in der eigenen Hand.

Delitzsch. Es war eine Partie, die der GSVE Delitzsch nicht verlieren durfte. Nach fünf Niederlagen am Stück, darunter der Derbypleite gegen den Abstiegsrivalen VC Dresden vor zwei Wochen, waren die Loberstädter wieder auf einen Abstiegsplatz gerutscht. Wenn sie nun auch noch bei den Hammelburg Volleys unterlegen gewesen wären, hätte dies nicht nur eine weitere Schlappe gegen einen direkten Konkurrenten bedeutet, sondern auch bis zu drei Punkte bis zum rettenden Ufer (da Dresden noch gegen Friedrichshafen ran muss).

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Doch die Jungs von Coach Benedikt Bauer hielten dem Druck am Samstagabend stand, ließen sich auch vom zwischenzeitlichen zweifachen Satzgewinn der Hammelburger nicht unterkriegen (ein Verlauf wie gegen Dresden) und rangen die Franken mit 3:2 (25:20, 21:25, 23:25, 25:21, 15:10) nieder. So stehen die Nordsachsen drei Spieltage vor Saisonschluss wieder über dem Strich und haben den Klassenerhalt weiter in der eigenen Hand.

Entscheidung droht am letzten Spieltag

„Es war wie erwartet ein sehr enges und spannendes Spiel“, resümierte Bauer. Beiden Mannschaften habe man angemerkt, dass es praktisch schon um alles ging. Den ersten Satz spielten seine Jungs noch „überragend“, so der Trainer, doch nach guten Start in den zweiten Durchgang folgte wie gegen den VC ein unerklärlicher Einbruch. Aber im Gegensatz zum Duell vor zwei Wochen kämpften sich die Delitzscher diesmal im vierten Satz zurück in die Partie und entschieden dann auch den Tiebreak für sich.

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„Wir haben die Breite des Kaders optimal genutzt, jeder Spieler hat seine Leistung gebracht“, war hinterher die Bauer’sche Erklärung für den Erfolg. Außerdem seien die Gymnasialen perfekt vorbereitet gewesen auf die wichtige Aufgabe und ihre Taktik diesmal komplett aufgegangen. Dazu war auch eine Handvoll Fans aus Delitzsch mit an die Fränkische Saale gereist, was der Mannschaft einen zusätzlichen Push gegeben habe, meinte der Übungsleiter.

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„Das waren zwei sehr wichtige Punkte für unserem Konto, aber jetzt geht’s erst richtig los“, gab Benedikt Bauer die Richtung vor. Denn mit dem Match in Kriftel in zwei Wochen folgt das nächste Duell mit einem direkten Konkurrenten, den der GSVE mit einem Sieg überholen kann. Am Ende dürfte die Prophezeiung des Delitzscher Coaches von vor einigen Monaten sich bewahrheiten: In dieser Saison entscheidet sich der Abstiegskampf in der 2. Bundesliga erst am letzten Spieltag

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