Thüringenpokal

Halbes Dutzend voll gemacht: ZFC Meuselwitz zieht souverän ins Halbfinale ein

Große Freude: Der ZFC Meuselwitz ist in die nächste Runde eingezogen.

Große Freude: Der ZFC Meuselwitz ist in die nächste Runde eingezogen.

Greiz. Fußball-Regionalligist ZFC Meuselwitz ist ebenso munter wie standesgemäß per 6:0 (3:0)-Sieg beim Siebtligisten (Landesklasse) SG 1. FC Greiz ins Halbfinale des Thüringenpokals gehüpft. „Es war eine ordentliche Leistung, trotz schwerer Bedingungen für beide Mannschaften“, befand ZFC-Trainer Heiko Weber. „Wir waren hochkonzentriert und haben unsere Chancen genutzt. Mehr ging auf dem Platz nicht.“

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Gespielt wurde wie angekündigt auf dem kleinen Greizer Kunstrasen am Tempelwald. Zur Enge auf dem Geviert kam noch Schneefall und also eine zunehmende Schneedecke. Die höherklassigen, aber ohne die kurzfristig erkrankten Fabian Stenzel und Louis Fischer sowie die geschonten Dominik Bock und Nils Miatke antretenden Gäste nahmen die Bedingungen an und gingen bereits in der zehnten Minute durch einen Kopfball von Felix Müller in Führung. Der mit nach vorn geeilte Abwehrrecke nutzte einen Eckball von Luca Bürger. Kurz nachdem Bürger selbst eine gute Torchance hatte (25.), nutzte Andy Trübenbach eine Flanke per Kopf aus Nahdistanz zum 2:0. Er baute den Vorsprung in der 35. Minute aus, nachdem ihn René Eckardt in die „Gasse“ geschickt hatte – was heute gern mit Pass in die „Schnittstelle“ umschrieben wird. Egal ob „Gasse“ oder „Schnittstelle“, der Angreifer verwertete das prima Zuspiel des Kapitäns, dessen schöner Schuss zuvor in der 18. Minute vom Greizer Keeper Niklas Beckert noch entschärft worden war.

Dritter Pflichtspielsieg in Folge

Nach dem Seitenwechsel erlebten die freundlich gestimmten 450 Zuschauer erst einmal etwas Leerlauf im Spiel, ehe die Zipsendorfer wieder zuschlugen. Müllers Freistoßaufsetzer fand seinen Weg ins Netz (67.). Bei solchen Bodenverhältnissen kein so seltenes Bild. Wenig später (69.) hatten die sympathischen und sehr fairen Gastgeber die Gelegenheit zum Ehrentor, doch der sonst kaum geforderte Justin Fietz im ZFC-Tor verhinderte das, hielt den Elfmeter des eingewechselten Philipp Gneupel. Stattdessen folgte das 5:0 Meuselwitz, der zur zweiten Halbzeit für Fabian Raithel ins Spiel gekommene Nils Schätzle nutzte einen Querpass von Trübenbach aus Nahdistanz (74.).

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Den Schlusspunkt setzte Sturmspitze „Trübe“ selbst, was ihm endgültig ein Lob von seinem Coach einbrachte: „Er ist zurzeit in bestechender Form, unser Unterschiedsspieler. Fast alles, was er macht, ist torgefährlich. Das hilft der Mannschaft enorm“, sagte Weber. Trübenbach hatte das Leder zum 6:0 in die Maschen gespitzelt (80.) – sein drittes Tor im Spiel, neben einem „Assist“. Für sein Team rundete dies den immerhin dritten Pflichtspielsieg in Folge ab.

ZFC Meuselwitz: Fietz – Kadric (61. Birkner), Müller, Rehder, Raithel (46. Schätzle) – Pistol, Jacobi (61. Gildenberg), Eckardt, Bürger – Hansch, Trübenbach.

Tore: 0:1 Müller (10.). 0:2, 0:3 Trübenbach (26., 35.), 0:4 Müller (67.), 0:5 Schätzle (74.), 0:6 Trübenbach (80.).

Zuschauer: 450.

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