Fußball

Heim-Fehlstart: Frisch Auf Wurzen verliert gegen Aufsteiger Schenkenberg

Hier verkürzt der Wurzener Torwart Tobias Herber (rechts) geschickt den Winkel gegen Concordia-Stürmer Charlie Reichel.

Hier verkürzt der Wurzener Torwart Tobias Herber (rechts) geschickt den Winkel gegen Concordia-Stürmer Charlie Reichel.

Wurzen. Gegen den Aufsteiger SV Concordia Schenkenberg misslang dem ATSV Frisch Auf Wurzen bei der 0:3-Heimniederlage der Auftakt in die neue Saison. Bereits nach drei Minuten verwandelte René Schulze eine genaue Rückgabe zur Führung der Gäste. Leider übersahen die Unparteiischen zuvor eine Abseitsstellung.

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Die Wurzener zeigten sich wenig geschockt und übernahmen die Initiative. Ein Freistoß von Dennis-Sven Radig war dann die erste Gelegenheit des ATSV. Max Weber hatte danach Pech, als sein Schuss noch abgefälscht wurde und am Tor vorbei ging. Auch ein Volley-Abschluss von Johannes Ernst aus 18 Metern strich knapp am Gehäuse vorbei.

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Noch mehr Pech hatte dann Radig, dessen Heber am Concordia-Schlussmann Erik Kretschmann vorbeiging, aber am Posten landete. Weber mit dem Kopf und Radig von halblinks hatten weitere Möglichkeiten auf den mehr als verdienten Ausgleich. Dieser fiel auch nicht, als Ernst in den Strafraum flankte und Radig wieder nur knapp neben des Tor schoss.

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Spielfreude der ersten Halbzeit ging verloren

Die letzte Möglichkeit vergab dann Tobias Schmidt nach einem tollen Spielzug über rechts. Der Schenkenberger Charlie Reichel stellte dann aus kurzer Distanz fast den Spielverlauf auf den Kopf, doch sein Versuch ging nur an Außennetz. Die Zuschauer sahen ein gutes Landesklassespiel, in dem dem Gastgeber viel gelang, aber das Erzielen von Toren leider nicht.

Die zweite Halbzeit begann insgesamt etwas ruhiger. Als der Schiedsrichter ein Foul am Wurzener Strafraum pfiff, versenkte Paul Schinke den fälligen Freistoß unhaltbar zum 2:0 für Concordia. Dieser Treffer erzielte bei den Gastgebern Wirkung. Die Spielfreude der ersten Halbzeit ging verloren. Herber parierte einen Schuss von Schinke und verhinderte damit die endgültige Entscheidung.

Den weiterhin bemühten ATSV-Akteuren gelang nicht mehr viel. Radig prüfte nach 70 Minuten Kretschmann, der den Ball aus dem Winkel kratzte. Auch der eingewechselte Sven Lentze hatte Pech, als er nach einem Solo in den Strafraum eindrang und gefoult wurde – denn der fällige Pfiff des Unparteiischen Stephan Markowitsch blieb aus.

Die Gäste waren bei Kontern weiter stets gefährlich. Gleich zweimal rettete Herber gegen Levi Niklas Hoffmann in letzter Sekunde und bei einem Schuss von Schinke an den Pfosten hatte er Glück. Dieser erzielte dann fast mit dem Abpfiff – begünstigt von einem Wurzener Abwehrfehler – noch das 3:0.

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Von Uwe Bielig

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