Eishockey – Oberliga Nord

Highlight gegen Halle: Icefighters Leipzig schalten in den Derby-Modus

Leipzigs Eiskämpfer Erek Virch weiß sich im „Techtelmechtel“ mit Jayden Schubert (Hannover Indians) zu behaupten.

Leipzigs Eiskämpfer Erek Virch weiß sich im „Techtelmechtel“ mit Jayden Schubert (Hannover Indians) zu behaupten.

Leipzig. Wer sich so ins Zeug legt wie Erek Virch auf den Bildern vom Sonntagspiel bei den Hannover Indians, kann mit Fug und Recht von sich behaupten, für das mit Spannung erwartete Eishockey-Match gegen Halle gerüstet zu sein. "Ich bin immer im Derby-Modus", sagt der beinharte Icefighters-Verteidiger vor der morgigen Partie gegen den Erzrivalen Saale Bulls. Das Leipziger Team hatte nach zwei Englischen Wochen einmal zwei Tage frei zur Regeneration. Der 25-Jährige ist überzeugt: "Ab Donnerstag wird bei uns das Derby-Feeling kommen." Das erste Bully erfolgt am Freitag um 20 Uhr im Leipziger Eiszirkus, die Icefighters setzen auf volle Tribünen und Top-Stimmung.

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Fragezeichen hinter Leistungsträgern

Für die Eiskämpfer ist es das neunte Saisonspiel in der Oberliga Nord – und der erste Höhepunkt der Spielzeit. Mit Platz fünf und einem Punkte-Schnitt von 1,75 sind die Sachsen achtbar gestartet – die Hallenser liegen ihnen mit 1,71 direkt im Nacken. "Wir haben ja neun neue Spieler, da braucht es etwas Zeit, um in den Rhythmus zu finden. Aber das klappt von Woche zu Woche besser", sagt Virch, der sich nach langer Verletzung beim Trainingsstart Mitte August wie ein Anfänger fühlte. "Der linke Schlittschuh wollte eher zum rechten Fuß passen. Aber das klappt inzwischen wieder gut. Ich hoffe, dass wir nach einigen Ausfällen am Freitag wieder mit vier Reihen spielen können – sonst geht es ganz schön an die Substanz." Sein "Techtelmechtel" mit einigen Indian-Cracks auf dem Eis in Hannover zeigt vor allem eins: Virch ist absolut "on fire".

Trainer Sven Gerike sagt mit Blick auf das Halle-Match: „Von der Aufstellung her bin ich mir noch nicht sicher, wir haben hinter einigen Leistungsträgern ein dickes Fragezeichen.“ Doch der 45-Jährige meint auch: „Derby ist Derby. Wir bereiten die Jungs gut darauf vor. Sie wollen alles reinhauen und ein Feuerwerk abbrennen. Was mit Einsatz machbar ist, werden wir versuchen. Zwar gibt es nur drei Punkte, aber Derby ist Derby. Wir wollen am Freitag abliefern.“

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„Individuell brutale Qualität“

Von personellen Problemen wegen Corona, Infekten und Verletzungen können auch die Saale Bulls ein Lied singen. Gestern waren nur 11 der 22 Spieler fit. Der Sportliche Leiter Kai Schmitz (37) meint: „Die Vorfreude ist ein bisschen gedämpft, denn wir gehen geschwächt ins Derby. Wir schauen von Tag zu Tag, wie sich die personelle Situation entwickelt. Wir hoffen, dass wir bald komplett sind. Bisher standen wir mit unserem Team nicht ein Mal mit voller Kapelle auf dem Eis. Erst wenn wir vollzählig sind, sind wir stark. Wir werden aber alles geben und freuen uns auf unseren Gegner.“ Gerike meint: „Egal, wer bei Halle aufläuft: Einige haben individuell brutale Qualität. Es wird super spannend.“

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Gäste-Kapitän Sergej Stas (31) ergänzt: „Ich freue mich riesig. Die Spiele bei unserem Nachbarn sind besonders: angespannter, emotional und umkämpft. Es sind immer viele Fans dabei und es herrscht gute Stimmung. Ich frage mich, wann wir endlich ein Winter-Game mit den Leipzigern machen.“

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