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Fußball

Hoffnung auf Auswärtspunkte: FC Grimma reist am Sonntag zum VfL Halle 96

Der Grimmaer Gothe Ntignee (Mitte) setzt sich hier im April beim 1:1 bei Blau-Weiß Zorbau gegen zwei Gegenspieler durch.

Der Grimmaer Gothe Ntignee (Mitte) setzt sich hier im April beim 1:1 bei Blau-Weiß Zorbau gegen zwei Gegenspieler durch.

Grimma.Am letzten Sonntag um 15.50 Uhr war die Erleichterung riesengroß im Lager der FC Grimma. Soeben hatten die Muldestädter das Sechs-Punkte-Spiel gegen den FSV Wacker 90 Nordhausen mit 1:0 (1:0) siegreich gestaltet. Ein kleiner Schritt im Kampf um den Verbleib in der Oberliga. Mit diesem wichtigen Erfolg gegen einen unmittelbaren Konkurrenten zog die Mannschaft von Trainer Steffen Ziffert in der Tabelle zwar erst einmal an den Südharzern vorbei, doch haben die Muldestädter weitere fünf Endspiele vor der Brust.

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Aufgrund von einigen unbeantworteten Fragen hinsichtlich eines eventuellen Abstieges von Viktoria Berlin aus der 3. Liga sowie der bevorstehenden Relegation des Regionalliga-Staffelsiegers Berliner FC Dynamo müssen die Grimmaer in den kommenden Begegnungen weiterhin eifrig punkten, um am Saisonende in der Oberliga zu bleiben. Die nächste Möglichkeit bietet sich schon am Sonntag, wenn der FC um 14 Uhr beim VfL Halle 96 antritt.

„Ich erwarte ein Duell auf Augenhöhe, wo wir an die Leistung vom Nordhausen-Spiel natürlich anknüpfen wollen“, so Trainer Steffen Ziffert vor dem Duell im HWG-Stadion am Zoo. „Der VfL hat nicht umsonst zwölf Zähler mehr als wir auf dem Konto – von daher haben wir schon einen harten Brocken vor der Brust.“

Trainingsleistungen auch im Wettkampf umsetzen

Doch nichtsdestotrotz dürfte der letztwöchige Heimsieg über Nordhausen der Mannschaft etwas Selbstvertrauen eingeflößt haben. Vor allem die Art und Weise, wie man sich eine Vielzahl von Tormöglichkeiten erspielte, macht Mut und Hoffnung für die Aufgabe am Sonntag. „Wir wollen den nächsten Schritt machen und natürlich weiter punkten“, so Ziffert.

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In der Vorbereitung hat der FC innerhalb der Trainingswoche wiederum konzentriert und fokussiert gearbeitet, sodass man gut vorbereitet in das Duell am Sonntag gehen wird. Wichtig wird erneut sein, im Defensivbereich kompakt zu agieren – jedoch auch in der Offensive mutig und mit Spielwitz zu agieren.

Nun gilt es, die Trainingsleistungen auch im Wettkampf erneut umzusetzen – dann sind die Muldestädter in Halle zu allem in der Lage. „Wenn es uns gelingt, die Vorstellung der Vorwoche auch am Sonntag abzurufen und einige Dinge noch etwas besser zu machen, bin ich überzeugt davon, dass wir auch in Halle etwas mitnehmen“, zeigt sich Trainer Steffen Ziffert optimistisch.

Halle mit guter Entwicklung

Gastgeber Halle ist zwar nicht ganz so weit oben wie in der letzten Saison positioniert, doch der aktuell sechste Tabellenplatz mit 36 Zählern beweist eindrucksvoll, dass im Kader der Trothaer genügend Qualität vorhanden ist. Doch der langjährige Trainer René Behring wurde nach zwölf Punkten aus den ersten acht Oberliga-Begegnungen freigestellt, nachdem der VfL Anfang Oktober im Achtelfinale des Sachsen-Anhalt-Pokals beim BSV Halle-Ammendorf mit 3:4 unterlag.

Im Anschluss daran übernahm Gilbert Hernandez als Interimslösung die Mannschaft, ehe Mitte November Farih Kadić als neuer Trainer des VfL Halle 96 vorgestellt wurde. Dabei kennt sich der Ex-Coach vom SV Merseburg 99 und Romonta Amsdorf am Zoo bestens aus. Von Sommer 2013 bis Dezember 2015 war er bereits Co-Trainer beim VfL.

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„Seit meiner Übernahme bin ich mit der Entwicklung der Mannschaft sehr zufrieden“, so Kadić. „Wir sind torgefährlicher geworden, sodass die Last nicht nur auf den Schultern von Tommy Kind liegt.“ Dabei spricht der 54-jährige Bosnier in seinen Ausführungen schon von selbst die „Lebensversicherung“ des VfL an – Tommy Kind. Der mittlerweile 32-Jährige ist mit 25 Treffern in 24 Spielen der erfolgreichste Torjäger der Oberliga.

Von Tom Rietzschel

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