Handball

HSG Neudorf/Döbeln mit weißer Weste: Frauen gewinnen beim HV Chemnitz II

Keeperin Miriam Ihle von der HSG Neudorf/Döbeln kann diesen Siebenmeter vereiteln. Links verfolgt Jessica Eisold die Aktion.

Keeperin Miriam Ihle von der HSG Neudorf/Döbeln kann diesen Siebenmeter vereiteln. Links verfolgt Jessica Eisold die Aktion.

Döbeln. Die Handballerinnen der HSG Neudorf/Döbeln behalten auch nach dem sechsten Spieltag der Sachsenliga ihre weiße Weste. Beim HV Chemnitz II waren die Schützlinge von Coach Marco Horschig am späten Sonntagnachmittag mit 29:22 (14:8) erfolgreich. Dabei machte der Tabellenführer in der Chemnitzer Sachsenhalle schnell deutlich, wer in dieser Begegnung das Sagen haben wird. Nach reichlich 15 Minuten legten die Gäste von der Mulde erstmals drei Tore zwischen sich und die Gastgeberinnen. Bis zur Sirene hatten sie die Vorsprung auf sechs Treffer ausgebaut.

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Auch nach dem Seitenwechsel behielten die HSG-Damen in der Sachsenhalle die Oberhand und ließen die Chemnitzerinnen nie näher als auf drei Treffer herankommen. Dabei konnten die Döbelnerinnen nicht einmal in Bestbesetzung auflaufen, fehlten doch mit Elsa Faulhaber und Sandra Pohl gleich zwei Stammkräfte.

HSG-Frauen verteidigen Platz an der Sonne

Immerhin war nach ihrem auskurierten Nasenbruch Jessica Eisold wieder zum Kader gestoßen und machte ihren Job nach Einschätzung ihres Coaches recht ordentlich. „Dass es nach einer solchen Pause ein wenig an der Teambindung mangelt, ist völlig normal“, sagte Horschig, der seine personellen Lücken mit Personal aus der zweiten Mannschaft auffüllte. „Die Nachrückerinnen haben ihre Sache ebenfalls gut gemacht, insbesondere in der ersten Halbzeit.“

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Horschig geht davon aus, in der nächsten Heimpartie am Sonntag ab 15 Uhr gegen Schneeberg wieder auf alle etablierten Kräfte zurückgreifen zu können. „Das wird auch zwingend nötig sein aufgrund der bekannten Stärke der Erzgebirglerinnen im kämpferischen Bereich“, blickt der HSG-Trainer voraus. „Aber die Mädels wissen um die Härte der zu knackenden Nuss und werden mit der entsprechenden Einstellung in die Partie gehen.“

Allein aufgrund des Platzes an der Tabellen-Sonne, den sich die HSG-Damen im bisherigen Saisonverlauf erarbeitet haben, müssen sie auch gegen Schneeberg mit der Favoritenrolle leben. „Für jeden Gegner ist dies eine zusätzliche Motivation“, weiß Horschig.

HSG Neudorf/Döbeln: Ihle; Wagner 4, Reiche 2, Eisold 8, Tag 3, Böhme 3, Petters 1, Hentschel, Claassen 2, Eberhardt 2, Micklich, Jackisch 1 und Teuchert 3.

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