Handball – Verbandsliga

HSG Neudorf/Döbeln muss Fehler abstellen: In Chemnitz soll erster Saisonsieg her

So frei würden die Döbelner Handballer gern öfters auf das gegnerische Tor werfen. Auf dem Foto ist Kevin Sickert in einem Heimspiel gegen die HSG Rückmarsdorf (31:25) beim Wurf.

So frei würden die Döbelner Handballer gern öfters auf das gegnerische Tor werfen. Auf dem Foto ist Kevin Sickert in einem Heimspiel gegen die HSG Rückmarsdorf (31:25) beim Wurf.

Döbeln. Die Männermannschaft von der HSG Neudorf/Döbeln unternimmt am Samstagabend den nächsten Anlauf auf die ersten beiden Punkte in der Verbandsliga West. Dann sind die Handballer von Trainer Stefan Preuß bei der HSG Rottluff/Lok Chemnitz zu Gast. Der Anwurf in der Chemnitzer Sachsenhalle erfolgt um 19 Uhr.

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Die Gastgeber sind am Ende der halbierten Saison 2021/2022 als Tabellenletzter aus der Sachsenliga abgestiegen, gemeinsam mit dem punktgleichen SV Plauen-Oberlosa II (3:19 Pkt.) und dem HV Oberlausitz Cunewalde, dem 9:13 Punkte nicht zum Verbleib in der Sachsenliga reichten. Während Letzterer in die Verbandsliga Ost einsortiert wurde, rückte Rottluff/Lok Chemnitz mit Oberlosa II in die Weststaffel.

„Wir müssen auf unser Spiel schauen“

Dass die Chemnitzer trotzdem guten Handball spielen , zeigten sie schon beim Saisonauftakt vor einer Woche mit dem 27:19-Erfolg bei Rotation Weißenborn. Der Start der HSG Neudorf/Döbeln ging dagegen in die Hose. Gegen die starken Gäste vom NHV Concordia Delitzsch II – im Vorjahr immerhin Dritter punktgleich mit dem Tabellenvierten HSG Neudorf/Döbeln – verloren die Döbelner deutlich mit 25:35 (12:19).

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„Das war eine kollektive Fehlleistung“, sagt der Döbelner Cheftrainer rückblickend. „Wir waren zu unkonzentriert und haben zu statisch gespielt. Wir haben versucht, die Fehler diese Woche im Training abzustellen. Was da für ein Gegner auf uns zukommt, wissen wir nicht, weil die Chemnitzer ja aus der Sachsenliga abgestiegen sind. Aber das ist auch egal. Wir müssen auf uns und unser Spiel schauen und das Beste geben.“

Obwohl Tobias Claassen im Heimspiel gegen Delitzsch zehn Tore erzielte, sieht Stefan Preuß auch bei ihm noch Luft nach oben. „Es kommt ja auch auf eine gute Vorarbeit an – und er hat auch einige Chancen nicht nutzen können. Aber meine Männer haben sich nach der Niederlage wieder aufgerichtet.“

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Am 2. Oktober steht dann schon das zweite Heimspiel für die HSG Neudorf/Döbeln auf dem Programm. Dann gastiert ab 17 Uhr der HV Böhlen in der Stadtsporthalle. Wahrscheinlich ein etwas leichterer Gegner, denn die Gäste sind in der letzten Saison als Tabellenzehnter nur knapp dem Abstieg entgangen.

Den musste der einen Punkt schlechtere VfL Waldheim 54 antreten, der nun in der Bezirksliga Leipzig spielt und dort zum Auftakt ein 24:24 gegen den Leipziger SV Südwest erreichte. Manuel Kirpal, der die erste VfL-Männermannschaft in der Verbandsliga trainiert hatte, stand dort nicht mehr als Betreuer auf der Liste.

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