Fußball

Im Tabellenkeller der Nordsachsenliga bleibt es spannend

Trainer Martin Gründling vom Tabellenletzten SV Zwochau blickt nicht gerade optimistisch in die Zukunft.

Trainer Martin Gründling vom Tabellenletzten SV Zwochau blickt nicht gerade optimistisch in die Zukunft.

Dahlen. Während am Sonntag Wacker Dahlen mit dem klaren 6:2-Heimsieg gegen den SV Süptitz auf Tabellenplatz drei der Nordsachsenliga vorrückte, bleibt es vor allem im Abstiegskampf spannend. Von den vier Vereinen, denen noch der Rutsch in die Kreisliga droht, konnte nur der TSV Rackwitz beim 3:3 in Oschatz punkten. Damit stehen die Rackwitzer mit 19 Punkten auf Rang elf vor dem FSV Krostitz II (17 Pkt.) und den punktgleichen Teams aus Belgern und Zwochau (beide 16).

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Zwochau hat schlechteste Prognose

Beim Blick auf das kommende Wochenende hat die Krostitzer Reserve wohl die besten Chancen, im Samstag-Heimspiel gegen den Tabellenzehnten Spröda Punkte einzufahren. Rackwitz erwartet gleichzeitig Spitzenreiter Schenkenberg und Belgern den FV Bad Düben, der aktuell auf Rang sieben steht. Die Chancen der Zwochauer beim Auswärtsspiel gegen die SG Zschortau (6. Platz) sind eher trübe.

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Am 25. Juni können die Rolandstädter dann nur noch zuschauen, wie die drei anderen Teams spielen. Krostitz II erwartet den Tabellenzweiten Wermsdorf, Zwochau die Süptitzer und Rackwitz muss nach Bad Düben reisen. Stand jetzt sind die Prognosen im Abstiegskampf für den SV Zwochau und den SV Roland Belgern am schlechtesten.

Zurück zum Spitzenspiel zwischen dem FSV Wacker Dahlen und dem SV Süptitz, dass die Gastgeber deutlich gewinnen konnten. FSV-Coach Thomas Patommel hat mit Platz drei auch das ausgegebene Saisonziel erst einmal erreicht. Beide Teams sind nun mit 35 Zählern punktgleich, aber Dahlen hat 13 Plustore mehr als Süptitz.

Gensel kann nix mehr für Torjäger-Krone tun

„Nach dem Nackenschlag durch das Eigentor von Lukas Däbritz war es dann noch eine tolle Leistung meiner Mannschaft“, freute sich Patommel. Gleich in der ersten Spielminute war Däbritz eine Eingabe der Süptitzer ans Bein gesprungen und von dort direkt ins Wacker-Tor. Später machte der Unglücksrabe sein Pech mit den beiden Toren zum 3:1 (44. Minute) und 4:1 (48.) mehr als wett.

Für den 1:1-Ausgleich hatte Marcus Gensel gesorgt, der später auch noch den Treffer zum 5:1 (56.) erzielte und mit 14 Saisontoren auf Platz zwei der Nordsachsenliga-Torjägerliste vorrückte – gleichauf mit dem Oschatzer Peter Gärtner. Patommel: „Gensel kann beruflich bedingt in dieser Saison voraussichtlich nicht mehr spielen.“ Die anderen beiden Tore für Dahlen erzielte Jan-Erik Riesenberg (39./78. Minute).

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Der FSV Blau-Weiß Wermsdorf kam am Sonntag zu einem 3:2 (2:1)-Erfolg beim SV Spröda. Pascal Ziegler (18.), Sebastian Körner (40.) und Holger Siebert (63.) trafen für die Hubertusburger.

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Von Christian Kluge

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