Fußball

In der Nordsachsenliga braucht Zwochau einen Heimsieg über Süptitz

Die Zschortauer Spieler freuen sich nach dem 1:0 durch Edwin Essig.

Die Zschortauer Spieler freuen sich nach dem 1:0 durch Edwin Essig.

Rackwitz. Während an der Tabellenspitze der Fußball-Nordsachsenliga alles klar ist und Meister Concordia Schenkenberg schon längst für die Landesklasse plant, geht es im Kampf gegen den Abstieg weiter heiß her. Das Schlusslicht SV Zwochau musste sich am Sonntag in Rackwitz gegen die SG Zschortau mit 2:5 (1:2) geschlagen geben. Für die Gastgeber waren zweimal Edwin Essig (8./23.) und dreimal Tobias Gohla (73./75./82.) erfolgreich.

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„Wenn du unten stehst, gelingt eben nicht immer alles“, meinte der Zwochauer Trainer Martin Gründling nach der Niederlage. „Wir haben leider eine Riesenbaustelle in der Abwehr, die wieder nicht effektiv genug war. Jetzt müssen wir Samstag im Heimspiel gegen Süptitz versuchen, noch einmal alles reinwerfen.“

Gelingt den Zwochauern ein Sieg gegen den Tabellendritten, dann hätte der SV 19 Punkte auf dem Konto. Die hat der Tabellenelfte TSV Rackwitz zwar auch, doch der muss auswärts beim FV Bad Düben antreten – wenn das Spiel stattfindet. Denn die Dübener reisten am Sonntag zur Partie beim Vorletzten SV Roland Belgern gar nicht erst an.

„Bad Düben hatte heute gegen 12.20 Uhr mitgeteilt, dass die Mannschaft aus Personalmangel nicht zum Spiel in Belgern antreten kann“, erklärte Volkmar Beier, der Staffelleiter der Nordsachsenliga, am Sonntagabend auf LVZ-Anfrage. „Über die Wertung entscheidet das Sportgericht.“ Nun ist die Frage, was den Personalmangel verursacht hat und wie die Lage beim FV Bad Düben nächsten Samstag ist.

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Erhält Belgern die drei Punkte, kann Zwochau die derzeit punktgleichen Rolandstädter aufgrund des aktuell schlechteren Torverhältnisses nur noch mit einem 10:0-Sieg gegen Süptitz überholen. Tritt Bad Düben gegen Rackwitz auch nicht an, dann ist der TSV mit den drei geschenkten Punkten raus aus dem Abstiegskampf.

Finster sieht es für die Krostitzer Reserve aus, die als Drittletzter (17 Pkt.) nur einen Zähler mehr als Belgern und Zwochau hat. Doch am Samstag kommt Vizemeister und Kreispokalsieger Wermsdorf nach Krostitz und wird sich ganz sicher nicht mit einer Niederlage aus der Saison verabschieden wollen.

Bleibt noch ein kurzer Blick auf das Sonntagspiel zwischen dem SV Naundorf und dem FSV Oschatz. Beide stehen im gesicherten Mittelfeld der Tabelle und trennten sich 3:3 (1:1). Nach der frühen Oschatzer Führung durch Torjäger Johannes Runge (17. Minute) stand es in der 89. Minute noch 3:2 für Naundorf. Dann katapultierte Johann Krause den Ball aus 60 Metern Entfernung Richtung SV-Tor. Keeper Aaron Neubert verschätzte sich, das Leder tippte vor ihm auf, flog über ihn hinweg und landete im Tor der Gastgeber.

„Ein kurioser Treffer“, meinte auch FSV-Trainer Steffen Wiesner. Der 41-Jährige musste aus Personalmangel wieder von Beginn an mitspielen. Nächsten Samstag erwartet Oschatz um 15 Uhr die SG Zschortau. Wiesner: „Hauptsache, es verletzt sich keiner mehr. Danach sind nur drei Wochen Pause und am 12. Juli geht unser Training wieder los.“ Viel Zeit zur Regeneration bleibt den Amateurfußballern in diesem Jahr also nicht.

Von Christian Kluge

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