Fußball-Regionalliga

„Inakzeptable Grafik“ gepostet: Lok Leipzig trennt sich von Stadionsprecher

Fast zwei Jahrzehnte hatte Mirko Linke den 1. FC Lok Leipzig als Stadionsprecher begleitet.

Fast zwei Jahrzehnte hatte Mirko Linke den 1. FC Lok Leipzig als Stadionsprecher begleitet.

Leipzig. Die Stimme von Mirko Linke gehört für viele Fans des 1. FC Lok Leipzig inzwischen zum Stadionerlebnis in Probstheida dazu. Fast zwei Jahrzehnte hatte Linke als Stadionsprecher die Aufstellung der Blau-Gelben verkündet, Tore zelebriert und für Stimmung im "Bruno" gesorgt. Nun hat der Verein die Zusammenarbeit beendet. Grund dafür ist ein Post von Linke in den sozialen Medien. Dies seit mit den Werten des Clubs nicht vereinbar, so der 1. FC Lok.

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In einer Mitteilung erklärt der Verein: „Nach der Veröffentlichung einer vollkommen inakzeptablen Grafik in den sozialen Medien, die gegen die gelebten Werte des 1. FC Lok verstößt, hat der Verein die Zusammenarbeit mit Stadionsprecher Mirko Linke beendet.“ Der Verein setze sich für Loyalität, Respekt, Fairness und Toleranz ein und trete „aktiv und konsequent gegen jede Form von Diskriminierung, Rassismus und Antisemitismus auf.“ Alle Mitarbeiter, Mitglieder und Fans seien aufgerufen, diese vorzuleben.

Die Grafik, die Linke nach Informationen der „Bild“ in seinem WhatsApp-Status gepostet haben soll, liegt der LVZ nicht vor. Allerdings kursiert seit dem späten Donnerstagabend beim Kurznachrichtendienst Twitter eine Grafik, bei der es sich um die fragliche handeln soll. Sie zeigt das gezeichnete Testimonial des Reinigungsmittels „Meister Proper“. In der Sonnenbrille des Mannes spiegelt sich die Rampe des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz, darunter der Schriftzug „Good night, Green White“. Ob es sich dabei tatsächlich um die von Linke verbreitete Grafik handelt, ist unklar.

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Linke akzeptiert Entscheidung

Und lässt sich auch nicht mehr nachprüfen. Denn inzwischen hat Linke das Bild entfernt und erklärt in der Vereinsmitteilung: „Ich habe einen unbeabsichtigten Fehler gemacht und mich in aller Form beim Verein dafür entschuldigt. Ich verstehe und akzeptiere die Entscheidung des Clubs.“

19 Jahre lang hatte sich Linke im Verein engagiert und den Nachwuchs der Probstheidaer zwischenzeitlich als Sponsor unterstützt.

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