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Fußball

Ins Freibier mischt sich Wehmut: Ehrenhain verabschiedet einige Spieler

Ehrenhains Urgestein Andy Knutas (vorn) und seinen Teamkollegen steht ein emotionales Spiel bevor.

Ehrenhains Urgestein Andy Knutas (vorn) und seinen Teamkollegen steht ein emotionales Spiel bevor.

Ehrenhain. Thüringenliga, Landesklasse oder doch Kreisoberliga? So richtig weiß noch niemand, wo die Fußballer des SV Ehrenhain in der kommenden Saison spielen. Nur eines steht fest: Die finale Partie dieser Saison am Sonnabend auf dem heimischen Waldsportplatz gegen Schott Jena (Anstoß 15 Uhr) wird großes Gefühlskino.

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„Es wird viel Wehmut dabei sein, das hat man bereits nach unserem letzten Training am Donnerstag in den Gesprächen gespürt“, sagt SVE-Trainer Mirko Hofmann. Hinzu kommt, dass mit der letzten Begegnung diverse Spieler verabschiedet werden. „Es ist verständlich, dass sich in dieser Situation einige eine neue Perspektive suchen“, erklärt Hofmann.

Der Verein hatte Ende Mai seinen Rückzug aus Thüringens höchster Spielklasse verkündet und wollte freiwillig in die Landesklasse. Doch der entsprechende Antrag dazu wurde zu spät beim Verband eingereicht und demnach abgelehnt. Nun bleiben weiter drei Ligen eine Option. Denn nachdem es keinen Aufsteiger gen Oberliga geben wird, müssen sechs Teams aus der Thüringenliga absteigen. Damit ist Ehrenhain noch nicht ganz gerettet.

Unbeantwortet steht zudem die Frage im Raum, wer die Mannschaft ab Sommer betreuen wird. „Das Trainerteam ist grundsätzlich für alles offen, auch wenn ich mir die Kreisoberliga schlecht vorstellen kann“, berichtet Mirko Hofmann.

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So fällt der Blick unmittelbar aufs Wesentliche, den sportlichen Teil des Nachmittags. Da stehen sich zwei Truppen gegenüber, die zuletzt in absoluter Bestform waren. Ehrenhain holte zwölf Punkte aus den vergangenen fünf Partien, feierte zuletzt drei Siege am Stück. „Ein positiver Trend ist klar erkennbar. Christopher Lehmann hat zurück zu alter Stärke gefunden und einige andere haben einen Sprung nach vorn gemacht“, sagt Hofmann.

Die große Wehmut sollen derweil Freibier und kostenlose Roster zumindest etwas abfedern.

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