Judo-Bundesliga

JC Leipzig schlägt Offenbach 8:6 und zieht in Finalrunde ein

Florian Pachel (JCL/r.) und Hratschik Latschinian in Aktion.

Florian Pachel (JCL/r.) und Hratschik Latschinian in Aktion.

Leipzig. Das war ein verdammt hartes Stück Arbeit. Nach dem 5:5-Zwischenstand erhöhten die Leipziger JCL-Judoka im Endspurt noch einmal die Schlagzahl und gewannen am Samstag das Bundesliga-Heimduell gegen Samurai Offenbach hauchdünn 8:6. Damit haben die Sachsen das erste Mal seit 2017 wieder eine DM-Team-Medaille sicher und stehen am 19. November in Hamburg im Final Four.

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Den entscheidenden achten Punkt für sein Team sicherte ausgerechnet „Mr. Bundesliga“. Der 37-jährige René Kirsten hatte in der Saisonmitte wegen einer Knieverletzung noch drei Kämpfe verpasst, ist nun aber wieder fit. „Wir sind froh, dass wir uns die Medaille schon umhängen können. Aber nächste Woche in Speyer und beim Final Four müssen wir eine deutliche Schippe drauflegen“, sagte Kirsten.

Bundesliga des JC Leipzig am 24. September 2022 gegen Offenbach.

Bundesliga des JC Leipzig am 24. September 2022 gegen Offenbach.

Gäste-Manager Markus Horn hatte schon vorher gesagt: „In Leipzig erwartet uns immer eine professionelle Veranstaltung, es herrscht stets super Stimmung. Auf den Kampftag freuen sich unsere Jungs besonders.“ Entsprechend motiviert traten die Hessen auf. Drei der fünf Kämpfe gewannen sie im ersten Durchgang. Da sie verletzungsbedingt aber zwei Duelle nicht bestreiten konnten, ging der JCL mit einer hauchdünnen 4:3-Führung in die Pause. Auch danach blieb es extrem spannend.

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Der letzte Heimkampf 2022 war auch der Tag der Ehrungen. Die Powerfrauen des JCL wurden als Nordost-Meister und Erstliga-Aufsteiger gefeiert. Vor dem Duell gegen Offenbach betraten auch die ersten Übungsleiter der Bundesliga-Cracks unter dem Applaus der 400 Zuschauer die Matte. Kampfrichter Benno Golze erhielt Beifall vor seinem letzten Einsatz als Referee. Und Die Olympiazweite Kerstin Teichert-Thiele sowie Trainerlegende Karl-Heinz Deblitz und JCL-Urgestein Frank Geisler wurden zum Ehrenmitglied ernannt.

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