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Fußball

Kommt noch einmal Spannung auf oder ist Frohburg schon durch?

Frohburgs André Spranger findet die Lücke.

Frohburgs André Spranger findet die Lücke.

Borna/Grimma/Döbeln.Diesmal kann der Blick in die Glaskugel zum Glück durch nackte Tatsachen ersetzt werden. Denn eines steht trotz abermaliger Corona-Unterbrechung im Grunde genommen bereits zum jetzigen Zeitpunkt fest: Die Fußball-Kreisoberliga-Saison 2021/2022 wird den beiden vorangegangenen Spieljahren hinsichtlich absolvierter Begegnungen den Rang ablaufen.

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Fünf Runden sind bis Mitte Juni noch geplant, sieben offene Partien werden obendrein zu Pfingsten und um Pfingsten herum nachgeholt. Soll schließlich alles seine Ordnung haben mit der regulären Wertung der laufenden Serie. Unmittelbar vor dem Einbiegen auf die Zielgerade sollte sich eine genauere Analyse des Klassements durchaus lohnen, wegen der Trennung von Spreu und Weizen und derlei Dingen.

Also, wie sieht es aus im Moment? Ein Tabellenführer, der einen unglaublich stabilen Eindruck macht und sich auf dem Weg in Richtung Meistertitel wohl nur noch selber ins Stolpern bringen kann. Ein Feld von vier Mannschaften, das dem Spitzenreiter irgendwo zwischen Reichweite und Sichtweite hinterher hechelt und den Namen Verfolger-Quartett nur mit einer gehörigen Portion Fantasie verdient.

Naunhof in bestechender Form

Dahinter ein fünf Teams umfassendes Mittelfeld, das sich vollends im Bereich jenseits von Gut und Böse bewegt. Und dann ein um den Klassenerhalt ringendes Sextett, wobei das Keller-Duo das rettende Ufer schon ein wenig aus den Augen zu verlieren droht. Mal schauen, ob der ins Haus stehende 17. Spieltag die Konturen weiter verschärft oder manche Grenze wieder ein wenig verschwimmen lässt.

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Der aktuelle Klassenprimus Einheit Frohburg will im Schlussspurt unter keinen Umständen ins Schwimmen kommen, die Rennstädter möchten stattdessen beim SV Balu-Weiß Bennewitz mit kräftigen Armbewegungen die nächsten wichtigen Meter gen Wiederholung des Triumphs von 2018 zurücklegen. Auf dem Sportgelände an der Mulde hat der in fremden Gefilden ohne Punktverlust dastehende und eine echte Betonabwehr aufweisende Rang-Erste einen 2:0-Erfolg aus der Hinrunde zu verteidigen.

In ähnlich bestechender Form befindet sich zur Zeit der SV Naunhof, der für die bislang einzigen Flecken auf der ansonsten weißen Frohburger Weste gesorgt hatte. Nicht nur deshalb ist der SVN im Nachbarschafts-Duell beim SC Partheland in Polenz klar favorisiert. Auch weil bereits das Match in der ersten Halbserie mit 5:1 eindeutig zu Gunsten des derzeitigen Staffel-Vize ausging, der gegen den Lokalrivalen obendrein noch nie verloren hat.

Tresenwald hat einiges gerade zu rücken

Einen Nimbus zu wahren ist ebenfalls das Ziel des TSV Großsteinberg, der zu Hause auf seiner Rudolf-Harbig-Kampfbahn bisher ungeschlagen ist. Gegen den Roßweiner SV bauen die Parthensteiner unter anderem auf ihre brandgefährliche Offensivabteilung, welche sich momentan zusammen mit den Ostrauer Angreifern als Torfabrik der Liga bezeichnen darf. Allerdings wissen die Blau-Gelben ganz genau, welche Qualitäten der kommende Gegner besitzt.

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Unterdessen soll die Treffer-Maschine des SV Ostrau fleißig weiter Zählbares am Fließband produzieren, was an der Kirchstraße gegen Kellerkind Burkartshain in der Tat nicht unmöglich erscheint. Denn mit einem Plätzchen auf dem Treppchen liebäugeln die Jahnataler auf jeden Fall. Doch aufgepasst, aufgegeben hat sich das neben Frohburg einzig verbliebene Gründungsmitglied der Kreisoberliga definitiv noch nicht.

Dass der SV Tresenwald Machern und der Döbelner SC Tabellennachbarn sind, war an den Ergebnissen der beiden Duelle in dieser Saison nun wirklich nicht abzulesen. Sowohl die Hinrunden-Begegnung (4:0) als auch das Aufeinandertreffen im Pokalwettbewerb (7:1) gestaltete sich zu einer keine Zweifel lassenden Angelegenheit pro DSC. Da haben die Tresenwalder in ihrem Sportpark an der Gartenallee einiges gerade zu rücken.

Punkte dringend nötig

Richtig angestachelt ist unisono der SV Blau-Weiß Deutzen, der gegen den Döbelner SC die 4:6-Niederlage aus dem Spätsommer nicht auf sich sitzen lassen will. In der Glück-Auf-Sportstätte steht die Revanche für diese herbe Pleite ganz oben auf der Tagesordnung der Einheimischen, die zudem noch den einen oder anderen Punkt für den Liga-Verbleib benötigen. Die Gäste sind solcher Sorgen praktisch ledig, können sich voll und ganz auf einen Rang in der oberen Hälfte des Klassements konzentrieren.

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Dorthin möchte der VfB Leisnig erst noch klettern, ein Sieg gegen den SV Klinga Ammelshain wäre in diesem Zusammenhang äußerst dienlich. Zumal die Hausherren in der Otto-Schuricht-Sportstätte einem unerfreulichen Manko den Garaus machen wollen, denn gegen den kommenden Kontrahenten konnte bislang kein einziger Dreier eingefahren werden. Andererseits brauchen die Autobahner im Abstiegskampf die begehrten Zähler noch viel dringender.

Schon seit dem 23. Oktober ist derweil das 0:3 zwischen TuS Pegau und dem heutigen Schlusslicht Chemie Böhlen amtlich.

Von Heiko Henschel

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