Fußball

Konkurrenz patzt: FC Grimma gewinnt gegen Neugersdorf und hält die Klasse

Mission erfüllt: Steffen Ziffert hält mit dem FC Grimma die Klasse. Das freut auch Co-Trainer Mirko Jentzsch (r.).

Mission erfüllt: Steffen Ziffert hält mit dem FC Grimma die Klasse. Das freut auch Co-Trainer Mirko Jentzsch (r.).

Grimma. Es ist geschafft: Bereits eine Woche vor der letzten Partie in Arnstadt hat der FC Grimma sein großes Ziel erreicht. Durch einen 3:1 (0:1)-Heimsieg über den FC Oberlausitz Neugersdorf sicherten sich die Muldestädter vorzeitig den Oberliga-Klassenerhalt, weil die direkten Konkurrenten FC International Leipzig (1:4 in Krieschow) und Wacker Nordhausen (3:3 in Bischofswerda) ihre Partien nicht gewinnen konnten. Nach dem Abpfiff kannte der Grimmaer Jubel keine Grenzen mehr.

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Doch mussten die Muldestädter gegen Neugersdorf alle Register ziehen, um dieses Heimspiel zu gewinnen. Dies sah auch Trainer Steffen Ziffert so, der die 90 Minuten in der anschließenden Pressekonferenz recht sachlich einordnete. „Die erste Halbzeit ging klar an Neugersdorf“, so Ziffert, unter dessen Regie die Mannschaft 14 Zähler aus sechs Spielen holte. „Wenn wir dort das zweite Tor bekommen, hätten wir uns nicht beschweren dürfen. Kompliment jedoch an meine Truppe, wie sie Neugersdorf dann in der zweiten Hälfte bespielt und die Tormöglichkeiten erspielt hat. Wir haben vor dem Spiel eine leise Hoffnung gehabt, den Klassenerhalt vielleicht schon heute realisieren zu können. Dass dies dann letztlich auch so eintrat, ist natürlich umso schöner.“

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Auf der anderen Seite schätzte Zifferts Trainerkollege Stefan Fröhlich die Begegnung ähnlich ein. „Wir haben zur Pause verdientermaßen mit 1:0 geführt, wo wir vielleicht das eine oder andere Tor hätten mehr machen müssen. Dadurch hätten wir insgesamt vielleicht noch mehr Sicherheit bekommen“, so Fröhlich. „Zwar hatten wir uns auch für die zweite Halbzeit viel vorgenommen, doch wirkte Grimma fortan handlungsschneller und war gedanklich immer einen Schritt voraus. Daher haben wir hier am Ende des Tages verdient verloren.“

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Zunächst jedoch lag die Neugersdorfer Führung nach einer langgezogenen Flanke von Merkel bereits in der Luft, allerdings verfehlte Robby Golzsch die Kugel um Haaresbreite (23.). Wenig später war es soweit – die Gäste konnten ihre Feldüberlegenheit auch auf der Anzeigetafel zum Ausdruck bringen. Sehr gut von Merkel über die linke Seite eingeleitet, verwertete Golzsch eine flache Eingabe von Toni Orosz per trockenem Linksschuss zum 0:1 (33.). Zwar hätten die Gastgeber quasi im Gegenzug ausgleichen können, als Robin Brand einen Kopfball-Aufsetzer nach vorherigem Schwarz-Eckball knapp über den Querbalken drückte (35.), doch änderte dies nichts am verdienten Grimmaer Pausenrückstand.

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Nach dem Wechsel sahen die 183 Zuschauer im Husaren-Sportpark dann jedoch eine ganz andere Grimmaer Mannschaft. Die Muldestädter kamen voller Elan aus der Kabine und hatten bereits wenige Minuten nach Wiederanpfiff den Rückstand egalisiert. Perfekt lief Stefan Ronneburg in eine sehr gut getimte Flanke von Jonas Konzok und nickte die Kugel als Aufsetzer ins entlegene Toreck (51.). Dieser Treffer war aus Sicht der Gastgeber eine Art Brustlöser, fortan verlagerte der FCG das Geschehen immer mehr in die Hälfte der Oberlausitzer.

Überragend von Schwarz per Chipball vorbereitet, hob Wiegner das Streitobjekt über den herausstürzenden Torwart Böhm, die von der Latte zurückspringende Kugel drückte Wiegner zum umjubelten 2:1 über die Linie (64.). Die Grimmaer blieben danach im Defensiv-Verbund kompakt und machten in der Schlussphase den Deckel drauf. Nachdem sich der eingewechselte Maximilian Sommer sehr gut am Strafraum behaupten konnte, bediente er mit einem Querpass den mitgelaufenen Funken, der Böhm mit seinem Schuss nicht die Spur einer Abwehrchance ließ – 3:1 (88.).

FC Grimma: Birkigt; Markus (46. Konzok), Bartsch, T. Ziffert, Brand, Schwarz, Funken, Wiegner (78. Goldammer), Beiersdorf (74. Wolf), Hübner, Ronneburg (86. Sommer).

Von Tom Rietzschel

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