Fußball – Kreispokal

Krostitz und Rackwitz haben im Nordsachsenpokal zwei Eisen im Feuer

Im letzten Kreisligaspiel der SG Naundorf/Wermsdorf/Luppa gegen den LSV Mörtitz enteilt der Wermsdorfer Jeremias Baumann seinem Gegenspieler.

Im letzten Kreisligaspiel der SG Naundorf/Wermsdorf/Luppa gegen den LSV Mörtitz enteilt der Wermsdorfer Jeremias Baumann seinem Gegenspieler.

Krostitz/Wermsdorf. Bereits am Freitag um 19 Uhr beginnt das erste Spiel im Achtelfinale um den Fußball-Nordsachsenpokal. Dann erwarten die Alten Herren vom TSV Rackwitz im Stadion an der Bahnhofstraße die zweite Mannschaft der SG Zschortau. Deren Erste – immerhin Spitzenreiter der Nordsachsenliga – scheiterte in der zweiten Runde mit 0:3 beim Aufsteiger FSV Beilrode.

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Nun muss es also die Zweite richten, die in der 1. Kreisklasse West nach drei Spielen mit sechs Punkten auf Platz vier steht. Allerdings ist die SG-Reserve nicht zu unterschätzen, denn in der zweiten Pokalrunde warf Zschortau II den ambitionierten Kreisoberligisten Wacker Dahlen mit 7:5 nach Elfmeterschießen aus dem Wettbewerb.

Hubertusburger wollen Chancen nutzen

Im südlichen Nordsachsen steht ein Derby in Wermsdorf auf dem Programm. Auf dem Platz an der Sachsendorfer Straße ist am Samstag um 14 Uhr der FSV Oschatz zu Gast. Nachdem Pokalverteidiger und Kreisoberligist FSV Blau-Weiß in der zweiten Runde mit 1:3 beim SV Naundorf ausgeschieden ist, haben die Hubertusburger im Achtelfinale noch eine Spielgemeinschaft am Start.

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Die SpG Naundorf/Wermsdorf II/Luppa spielt in der Kreisliga und steht dort mit sieben Punkten auf Platz fünf. Zuletzt verspielte das Team allerdings gegen den LSV Mörtitz eine 2:0-Führung und holte im Heimspiel am Ende nur einen Punkt (2:2). Kommentar des Wermsdorfer Pressechefs André Kamm: „Am kommenden Samstag sollte die Chancenverwertung verbessert werden, wenn wir gegen die Kicker aus der Großen Kreisstadt antreten.“

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Die Gäste aus Oschatz siegten in der zweiten Runde beim SV Pressel mit 2:1, haben aber in der Nordsachsenliga in den bisherigen drei Partien nur einen Sieg eingefahren. Eigentlich wollte FSV-Trainer Steffen Wiesner das Spiel schon absagen: „Es war eigentlich für Sonntag angesetzt. Das hat uns der Verband per Mail mitgeteilt. Dann wurde es auf Samstag verlegt. Da hatten sich etliche meiner Spieler aber schon etwas vorgenommen. Es wird auf jeden Fall eine harte Aufgabe für uns.“

Nun zum FSV Krostitz. Der hat – wie auch der TSV Rackwitz, dessen Erste beim SV Roland Belgern gefordert ist – noch zwei Eisen im Feuer, die beide nacheinander am Sonntag auflaufen werden. Um 13 Uhr erwarten die Alten Herren vom FSV zunächst den Kreisliga-Sechsten Dommitzscher SV Grün-Weiß.

FSV Krostitz will „doppelt“ weiter

Thomas Rudolph, der Krostitzer Vorstandssprecher, blickt optimistisch auf die beiden Achtelfinal-Partien: „Die Alten Herren hatten im Pokal zwei gute Spiele und sind immer für eine Überraschung gut. Unsere Spieler sind im Durchschnitt 35 bis 45 Jahre alt und es sind viele aus der ehemaligen ersten Männermannschaft dabei. Die werden vielleicht immer etwas unterschätzt – und mit den Fans im Rücken ist einiges möglich.“ Immerhin warfen die erfahrenen Krostitzer Kicker in der zweiten Runde die Reserve von Hartenfels Torgau – deren Erste in der Landesklasse Nord spielt – nach Verlängerung mit 5:3 aus dem Pokalwettbewerb.

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Deutlich schwieriger dürfte die Aufgabe allerdings für die zweite Krostitzer Männermannschaft werden. Der Spitzenreiter der Kreisliga empfängt ab 15 Uhr den Kreisoberliga-Vierten SV Süptitz. „Die Zweite hat sich gut verstärkt, junge Spieler dazugewonnen und ist auch sehr gut in die Saison gestartet“, freut sich Thomas Rudolph. „Ich denke, die Chancen stehen hier 50:50. Auf jeden Fall ist es ein Gradmesser zur richtigen Zeit. Unsere beiden Mannschaften gehen mit der besten Truppe an den Start.“

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