Volleyball

L.E. Volleys planen in der 3. Liga den sofortigen Wiederaufstieg

Immerhin Derbysieger: Zum Abschluss der Saison zeigten die L.E. Volleys was sie können.

Immerhin Derbysieger: Zum Abschluss der Saison zeigten die L.E. Volleys was sie können.

Leipzig. Im Derby gegen den GSVE Delitzsch Ende April demonstrierten die L.E. Volleys nochmal, was in der abgelaufenen Saison möglich gewesen wäre. Die Jungs von Trainer Jan Pretscheck zeigten eine ansprechende Leistung und setzten sich letztlich verdient mit 3:2 durch. Allein, der Sieg war ein Muster ohne Wert, denn der sportliche Abstieg in die 3. Liga war schon vorher besiegelt. Danach machten sich die Leipziger noch Hoffnungen, am grünen Tisch den Klassenerhalt in der 2. Bundesliga schaffen zu können, aber auch hier gab es Anfang Mai schlechte Nachrichten: Die Volleyball Bundesliga hat die geplante Aufstockung der 1. Bundesliga um ein Jahr verschoben, weshalb es in dieser Saison noch die reguläre Anzahl an Zweitliga-Absteiger geben wird.

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„Dadurch haben wir jetzt wenigstens Planungssicherheit und keine längere Hängepartie“, versucht Volleys-Sportdirektor Axel Roscher das Positive aus der Situation zu ziehen. Auch ein Einspruch gegen die Liga-Entscheidung habe in dieser Situation keine Aussicht auf Erfolg gehabt: „Das Ding ist durch.“ Einen Teil der Verantwortung nimmt der Sportdirektor, für den es die erste Spielzeit in dieser Funktion bei L.E. war, auch auf die eigene Kappe. Vor allem das zu lange Festhalten an Pretscheck-Vorgänger Christoph Rascher nach dessen angekündigten Abschied könnte ein Grund für den enttäuschenden Saisonverlauf gewesen sein. Ein weiterer war laut Roscher, dass zu viele Stammkräfte nur selten ihr Leistungsniveau abrufen konnten. Und schließlich konnten die Volleys zu viele knappe Duelle – im Gegensatz zum letzten Derby – nicht für sich entscheiden.

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So gehen die Planungen nun bereits in Richtung des Ziels Wiederaufstieg in der kommenden Saison. Was das angeht, ist Roscher einigermaßen zuversichtlich. Mit Pretscheck, der zumindest spielerisch einen Teilaufschwung brachte, befinde man sich in guten Gesprächen. Dazu sollen auch die meisten Stammspieler in der 3. Liga bleiben. Feststehen bisher nur die Abgänge von Kapitän Chris Warsawski, der zu seinem Jugendverein CV Mitteldeutschland wechselt, sowie von Yannick Merte, der zurück nach Dresden geht. Zugänge sollen vor allem von der erfolgreichen 2. Mannschaft kommen, die in der Regionalliga die Vizemeisterschaft feiern konnte. Allerdings wird hier nach dem Weggang von Leonhard Stampehl noch ein neuer Coach gesucht – ebenso wie für die Dritte, die jüngst den Aufstieg in die Sachsenliga klargemacht hat. Immerhin gibt es mit Jan Zangrando, dem bisherigen Co-Trainer des Männer-Zweitliga-Teams, einen neuen Übungsleiter bei den Regionalliga-Frauen.

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Auch die Nachwuchsteams machen Hoffnung auf eine erfolgreiche fernere Volleyball-Zukunft an der Pleiße. Erstmals waren in diesem Jahr nämlich alle männlichen Jugendauswahlen des Volleys-Nachwuchsleistungszentrums bei den Deutschen Meisterschaften vertreten.

Von Christian Dittmar

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