Motorsport

Lehndorfer gibt richtig Gas: Jan-Ole Jähnig bester Deutscher in Assen

In Assen erlebte Jan-Ole Jähnig sein bisher erfolgreichstes Supersport-600-Wochenende.

In Assen erlebte Jan-Ole Jähnig sein bisher erfolgreichstes Supersport-600-Wochenende.

Lehndorf/Pößneck. Auf dem niederländischen WM-Kurs in Assen fuhr Jan-Ole Jähnig aus Lehndorf beim 5. Lauf der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft (IDM) die besten Resultate seit seinem Wechsel in die 600-er Supersportklasse ein.

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Hätte dieses Rennen in Schleiz, Oschersleben oder Hockenheim stattgefunden, wäre Jähnig auch auf dem Podium gelandet. In Assen jedoch „verwässerten“ unzählige Gaststarter aus den Benelux-Ländern und aus Frankreich, die keine IDM-Punkte erhielten, die Ergebnislisten. Jähnig war auf seiner Yamaha-R6 des M32-Racing-Teams sowohl im Training als auch in den beiden Rennen bester Deutscher. Dabei dürfte es eine besondere Freude für ihn gewesen sein, dass er seinen Hohenstein-Ernstthaler M32-Team-Kollegen Max Enderlein stets hinter sich lassen konnte. Zwar ist man abseits der Rennstrecke gut befreundet, aber im Wettbewerb gilt die ungeschriebene Regel, dass man zuerst seinen eigenen Team-Kollegen schlagen muss, was Jähnig in Holland erstmals gelang.

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Von der vierten Startposition aus fuhr der Lehndorfer die Plätze sechs und fünf ein. Abzüglich der Gaststarter wurden ihm dafür zunächst 13 Punkte für IDM-Platz vier und dann 16 Zähler für IDM-Platz drei gutgeschrieben. Kollege Enderlein, der ebenfalls auf einer Yamaha-R6 saß, musste sich diesmal mit den IDM-Rängen fünf und sechs begnügen.

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Für Christoph Beinlich vom Pößnecker Roto-Store-Beinlich-Racing-Team/VITORI ging es in Assen hingegen etwas zäher voran. Er chauffierte die R6 von der 14. Startposition aus zweimal als IDM-Neunter ins Ziel, womit er Jan-Ole Jähnig in der Gesamtwertung vorbeilassen musste. Der jüngere Bruder Troy Beinlich riss in der Supersport-300 mit zwei zwölften Meisterschaftsplätzen ebenfalls keine Bäume aus. Dessen Kawasaki-Markenkollege Marvin Siebdrath aus Wildenfels erreichte mit den IDM-Rängen vier und fünf auch nicht das, was er sich gewünscht hatte. Tröstlich dürfte für Siebdrath, der für das Team Füsport-RT-Motorsports By SKM startet, der Umstand sein, dass er als Gesamtzweiter derzeit nur einen Punkt Rückstand auf den Führenden hat. Im Yamaha-R3-Cup schließlich glänzte Albert Prasse aus Neukirchen/Pleiße zunächst mit einem Sieg. Den zweiten Durchgang beendete Prasse als Sechster.

Von Stefan Friebel

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